My last farewell days Montag, Aug 7 2006 

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Mittwoch war mein letzter Arbeitstag, heute mein letzter Princeton-Tag. Gegen 4pm werdeich meinen Mietwagen zum Flughafen Newark bringen und von dort meine lange Reise gen Deutschland antreten. Zuvor moechte ich aber noch die Gelegenheit nutzen, von meinen letzten arbeitslosen Tagen in Princeton zu berichten.

Am Mittwoch bin ich mit Zhanna um 1pm, nachdem ich Siemens verlassen habe, mit Zhanna an die Beach gefahren. Unertraegliche Hitze zwangen uns zu diesem Schritt, da die Klimaanlage von Siemens uns ja nicht mehr zur Verfuegung stand. Am Abend fuhren wir dann mit der WG und unserem Kurzzeithausgast Jun zu einem Chinesen, bei dem es Eichhoernchenfisch, Sushi, Ente und viele andere Koestlichkeiten gab. Danke an Jun fuer die Einladung zu diesem Mahl. Weiterhin durfte ich meine Farewellgeschenke dort entgegen nehmen. Ein Buch mit Panoramaaufnahmen von alten und neuen Baseball-Ballparks weckte meine Freude bis zu dem Gedanken, wie ich dieses 2-3 Kilo-Monster noch im Koffer unterkriegen soll ;-) Habe mich trotzdem sehr darueber gefreut genau so wie ueber das Handsignierte BBQ-Werkzeug. Vielen Dank an Euch!!! Fuer ein bis zwei Verdauungsbierchen ging es dann noch ins Ivy’s. Dort war ich Mittwochs das erste mal in Princeton aus und dort war ich nun Mittwochs das letzte mal in Princeton aus. So schliessen sich Kreise…

Am Donnerstag traf ich ausser Vreni auch noch Stefan im Hause an (der wollte wohl nicht arbeiten, was? Warum bloß?), und so beschlossen wir, der abermals gluehenden Hitze zu entfliehen undeinen unbekannten Strand zu testen. Mit dem entfliehen klappte es nicht so ganz – am Strand zeigte das Thermometer 40°C an. Wenigstens war das Wasser ordentlich kuehl. Wieder daheim hiess es, von Zhanna Abschied zu nehmen. Sie feierte im Nassu Inn in kleiner, geselliger Runde.

Freitags zeigte sich das Wetter dann seit langem mal wieder nicht von seiner besten Seite, und so beschlossen Vreni und ich, uns das Metropolitan Museum anzuschauen. Neben den ueblich Sakrophagen, Inka-Ueberbleibseln und roemischen Tempeln gefiel uns der Modern Art Teil am besten. Die 3 Stunden waren natuerlich bei weitem nicht ausreichend, um alles bis ins Detail zu erkunden (das wuerde wohl eine Woche dauern, so gross ist es), doch reichte es fuer einen schnellen Ueberblick ueber die Weltgeschichte. Am Abend ging es dann weiter mit einer Party der Siemens-Franzosen, auf der auch Brian in seinen Geburtstag rein feierte. Wir verliessen die Party dann wenige Minuten, bevor gegen 1.30 die Polizei aufkreuzte und den Betreibern wegen Ruhestoerung ein Ticket ausstellte – 250$! Tja, so ist dass hier nun einmal… Wieviel das wohl in Franc ist?

Samstag – ein guter Tag, um nichts zu tun, auszuschlafen, Koffer zu packen und letzte Besorgungen zu machen. Dazu kam nachmittags noch eine lange versprochene, mit (teilweiser) Freude erwartete Minigolfpartie. Ich will hier nicht mitteilen, dass ich gewonnen habe, aber Vreni und Stefan wurden Zweiter und Dritter von drei Mitspielern ;-) . Diesem sportlichen Grossereignis folgte dann ein letztes Clubbing in New York. Das Deep empfang und mit einer ‘open Bar’, so dass die ersten 2-3 Drinks, je nachdem, wie schnell man sie trank, for free waren. Genug Motivation, um dann bis in die Morgenstunden das Tanzbein – mehr oder weniger – zu schwingen. Gegen 3.30am verliessen wir den Club, um 5.15am ging unser Zug. Genau! 1.45h Wartezeit in der Penn-Station. Nach einem schnellen Mitternachtsmahl bei unserem kurzzeitigen Freund Roland McD. machte die Penn-Station ihrem Namen alle Ehre und wir legten erstmal ein Nickerchen bis zur Abfahrt ein. 7am war dann Bettgehzeit. Eigentlich viel zu frueh und doch zu spaet…

Letzer Sonntag – fruehes Aufstehen waere eine Kunst gewesen – und ich hatte nie eine 1 in Kunst. Daher fuhren wir erst um 3.30pm nach Point Pleasant Beach, um in den Abend hinein mit Freunden ein letztes mal gemeinsam zu chillen. Tja, Sonne war angenehm, Wasser war warm, Bierchen war lecker, Princetonzeit nun vorbei…

Herzlichen Dank an dieser Stelle an die WashingtonHouseCrew fuer die vielen guten, lustigen, interessanten, feuchtfroehlichen, gemeinsamen Stunden, in denen ich mich stets sehr wohl hier gefuehlt habe – Hauptgrund dafuer waren stets die Menschen, mit denen ich hier zusammen wohnte. Sie gaben mir das Gefuehl, ein zweites zuhause hier zu haben.

Danke Mirjam, Benny, Joerg, Stefan, Martin, Antonia. Ich hoffe sehr, dass wir uns alle mal irgendwo gemeinsam wiedersehen werden…

Das letzte Album wie immer hier.

Thommes ist arbeitslos :-( Freitag, Aug 4 2006 

Seit Mittwoch ist es traurige Realitaet: mein Praktikum ist vorbei. Am 2.8.2006 um 14h verliess ich ein letztes mal das Siemensgebaeude, um die neugewonnene Freiheit am Strand zu verbringen.

Bis dahin jedoch hiess es nochmal alles geben, alle Unterlagen aufbereiten, Daten sichern, Abschlussberichte und -dokumenationen schreiben, meinen Nachfolger innerhalb eines Tages – soweit moeglich – einarbeiten und sich von allen Employees verabschieden (naja, eine habe ich bewusst gemieden). Einige werde ich nicht vermissen, viele aber schon! Die Abteilung, mit der ich nie zusammen gearbeitet habe, aber in der ich 7 Monate gesessen habe (warum weiss niemand), bereitete mir am Di einen kleinen Abschied mit einer dieser typischen, zuckerige, bunten Eistorten. Alle bekamen ein Haeppchen ab und sagten artig Tschuess (ganz so wie ich es mag ;-) !). Am Mi hatte ich dann noch ein sehr positives Gespraech mit meinen letzten Supervisor, von dem ich erfreulicherweise sehr gutes Feedback bekommen habe und der meinen Lebenslauf mal weiterschicken will. Wer weiss, was daraus wird…

Danach um 14h stand ich dann also ohne Einlassbatch, ohne Verantwortung und ohne alles sowieso auf dem Parkplatz und musste mir von 100 auf 0 bewusst machen, dass alles, was jetzt weiter mit meinen Projekten geschieht, mich nun nichts mehr angeht. An den Gedanken muss ich mich dann doch ersteinmal ein paar Tage gewoehnen. Ob ich es vermissen werde, unserem Programmierer in Indien staendig hinterher zu telefonieren und mich ueber fehlerhaften Code zu aergern – ich weiss es nicht. Natuerlich aber ueberwiegen die viele schoenen, erfolgreiche Momente – wie z.B. die beiden Businesstrips nach Pittsburgh, die ich machen durfte – um nur einen Punkt auf der Liste zu nennen…

Jetzt stehen also noch 4 Tage Freizeit, Abschiednehmen und letztlich packen an. Am Montag abend geht dann mein Flieger heim und ich werde Di gegen 14.30h in DUS ankommen. Mal sehen, ob ein leckeres KoePi im Kuehlschrank daheim auf mich wartet…

Hitzewelle in NY und NJ und … Donnerstag, Aug 3 2006 

Schon oft habe ich Daheimgebliebenen von der Hitze und der extremen Schwuele erzaehlt. 90-100% Luftfeuchtigkeit fuehrten oft dazu, dass man nach nur wenigen Minuten nach Verlassen des Bueros kletschnass war. Das Auto hatte sich auf Backofentemperatur aufgeheizt und das Lenkrad brannte einem Furchen in die Hand.

104.JPGDoch was die letzten Tage hier los ist, topt das Ganze nochmal. 35-40°C mit 100% Luftfeuchtigkeit vermitteln gefuehlte 45°C. Ob ein Grad mehr oder weniger in dieses Bereichen ist am Ende auch egal – jede Bewegung fuer zu Schweissausbruechen. Da die Luft schon mit Feuchtigkeit gesaettigt ist, verdampft natuerlich ichts, keine Kuehlung tritt ein und so fuehlt es sich an wie im Glutofen…

Gestern haben wir am Starnd 104°F gemessen: das sind 40°C. Ein Sonnenschirm spendete uns Schatten, doch hielten wir uns nur ausserhalb des Wassers auf, um zu trocken. Dann ging es sofort wieder ins kuehlende Nass.

Hier ein Spiegelbericht – nicht dass es heisst, ich wuerde uebertreiben: Bericht

Hinzuzufuegen bleibt noch: Dienstag abend goennte ich es mir einmal und bin das Rockefeller Center hochgefahren, um die Aussicht zu geniessen. Nur halb so hoch wie das Empire bietet es allerdings einen Blick auf eben dieses Empire State Building, das normalerweise 365 Abende im Jahr beleuchtet ist und der Skyline ihre besondere Note verleiht. So fuhr ich also gegen 7pm hinauf, erwartete den Sonnenuntergang gegen 8.30pm und freute mich auf ein Farbenspektakel von beleuchteten Wolkenkratzern und Bruecken. Tja. Soweit so gut. Ich wartete. Und wartete. Und gegen 9pm kam es mir dann doch komisch vor, dass werder Bruecken, noch Empire noch Chrysler Building beleuchtet waren. Durch Nachfragen erfuhr ich: Um weiteren Stromausfaellen vorzubeugen haben sich die meisten Immobilienbetreiber verpflichtet, die Beleuchtungen fuer ein bis zwei Naechte ausgeschaltet zulassen! Na super! Da komme ich in 7 Monaten einmal hier hoch und das an einem der drei oder vier Tage, an denen das Empire nicht bestrahlt ist:-(

Wenigsten kann ich sagen: ich bin einer der ganz wenigen, der Skylinebidler mit einem dunklen Empire hat! Beleuchtung kann ja jeder!

 

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Baseball ist extreeeeeeeem von langweilig! Montag, Jul 31 2006 

yankees01.jpgEs gehoert ja nunmal dazu: der Besuch eines Baseballspiels in den USA. Ich habe schon mal vor 10 Jahren in L.A. ein Spiel gesehen, doch dachte ich mir, es waere an der Zeit, diesem „Sport“ eine zweite Chance zu geben. So kauften wir fuer So-mittag Tickets fuer das Spiel Yankees gegen TampaBay – 1h war Anstoss – aehm, Anwurf.

Die Plaetze im Oberrang konnten wir uns beim Kauf nicht aussuchen, und so saßen wir (Martin, Sonja, Zhanna, Stefan, Antonia, Jun und ich) auf der Sonnenseite im Stadion. Eigentlich eine schoene Sache – so ein bisschen Sonne tanken. Doch bei gefuehlten 45°C und Windstille ist es in so einer Betonschuessel wie im Backofen. Nach 10 Minuten waren wir voellig durchnaesst und hatten schon alle Wasservorraete aufgebraucht. So verliessen Antonia und ich unsere Plaetze und liessen uns – dank nicht vorhandener Blockkontrollen – auf der gegenueberliegenden Seite im Schatten nieder. Immer noch warm, aber im Vergleich zu vorher ne reine Kuehltruhe und absolut ertraeglich.

Nun zum, Spiel: nunja, 2 Homeruns in 3 Stunden und ein mageres 4:2 fuer die Yankees – das sagt alles: alle 30 Minuten mal ein Run. Was macht man also in der Zwischenzeit? Schlachtrufe lernen und mitsingen? LaOla mitmachen? Vor Entsetzen oder Verwunderung staunen und schreien? Nun, nicht ganz. Schlachtrufe oder aehnliches: Fehlanzeige! LaOla: Fehlanzeige! Begeisterungsschreie: Fehlanzeige, wesswegen auch?! Nunja, da denkt man sich, man macht es wie der Ami und vertreibt sich die Zeit mit Essen und Trinken – wenn man denn 9$ fuer ne Dose amerikanisches yankees02.jpgBier oder 5$ fuer einen SchlabberHotDog bezahlen moechte. Und so warteten wir und quatschten und ganz nebenbei sahen wir hier und da mal einen getroffenen Ball – dann war allerding fuer eine Minute die Hoelle los im weiten Dreieck – wie gesagt, alle dreissig Minuten. In der Zwischenzeit vergass man, dass man mit 46.998 anderen Fans beim Sport ist.

Und wie so ueblich in den USA – nach dem letzten Wurf im 9. Inning leerte sich das Stadion innerhalb von 5 Minuten und wir standen ganz alleine noch auf dem Rang. Das vielleicht 10 mal wiederholte Lieb New York, New York von good old Frankie inspirierte mich dann zu einem dezenten Hueftschwung im Oberrang – immerhin etwas Stimmung in der Huette, dachte ich mir.

Danah hsagten wir diesem extrem beliebten, mitreissenden, aufregenden und ereignisreichen Sport Goodbey – oder wohl eher: auf nimmer Wiedersehen.

Es war eine Erfahrung, die man – in meinem Fall – zweimal in seinem Leben macht, und dann sagen kann: „Aber ich hab diesem Sport ne Chance gegeben!“

Thank good it’s Friday – but my last Friday Freitag, Jul 28 2006 

Normalerweise ist es immer ein freudiges Ereignis: der Empfangd er ersten email des Tages, die den Freitag ausruft. Oft mit geistigem Muell, poetischem Mist oder unnuetzen Bildern angehaeuft – aber immerhin: sie rufen den Freitag aus. Den Start ins Wochenende. Heute ist jedoch kein normaler Freitag – es ist mein letzter Freitag „auf Arbeit“ hier. Nun ja, ich arbeite desswegen nicht mehr oder weniger (mehr waere allerdings auch schwierig und weniger ist eh nicht mein Ding). Aber ich erlebe diesen Tag intensiever als andere Tage. Vor allem, da ich mich schon mal mit diversen Formularen auseinandersetzen muss. Die wollen hier glaub ich wirklich auf Nummer sicher gehen, dass man auch verschwindet. Nun, mich erwartet zu Hause einige(s), daher werd ich schon noch fahren/fliegen. Am 7.8…. Um 10.50pm…

Open Air Cinemas in NEW YORK Donnerstag, Jul 20 2006 

oac-003.jpgDer Sommer ist schon lange da – Zeit, um draussen zu sein. Von den Beaches hab ich schon mehrfach berichtet, dann waren die Rooftop Bars dran, nun etwas zu den Open Air Kinos in Hoboken, Manhattan und Brooklyn. [mehr]
Und wenn man Glueck hat (so wie wir gestern) bekommt man noch ein schoenes Feuerwerk geboten:

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Rooftop bars in NEW YORK Freitag, Jul 14 2006 

Check it out!!! Great collection of great bars…

Besonders empfehlenswert: „230 5th“ (2. bild v.l. oben). Sehr gross(zuegig), super Blick, allerdings heftige Preise (Bier 9$, Gin Tonic 13$):

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Thommes’ coming home…. Donnerstag, Jul 13 2006 

Mein Rueckflug mit Air France ueber Paris nach Duesseldorf wird am 7. August sein.

Alkohol + Beach = Strafzettel Montag, Jul 10 2006 

Ok, wir wussten es, aber drei kleine schnuckelige Heineken in einer Kuehltruhe – ist das denn zuviel? Ja, exakt drei zuviel. Zumindest wenn es nach der Polizei in Belmare Beach geht. Aber wer rechnet denn auch damit, dass am Strand auf einmal zwei Streifenpolizisten auf einen zukommen und die Oeffnung der Kuehltruhe verlangen? Mal sehen, was mir die Dame jetzt am Telefon sagt – es wird wohl auf ne Geldsatrafe hinaus laufen. Oder ne Nacht im Knast? ;-) Schaun mer mal. Meine Meinung zu der Leistung der Polizei: Flasche leer! Selten waren nicht getrunkene Biere so teuer…

Weltmeister der Herzen – oder: 54, 74, 90, 2010 Montag, Jul 10 2006 

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Erst wurden wir Papst, nun wurden wir stolzer Dritter – und die WM ist vorbei. Ein Rueckblick….

Vier Wochen voller Hoffen und Bangen, Freude und Trauer, Fussball und Bier, Fahnen und Tore sind vorbei. Stell Dir vor, es ist WM und keiner guckt zu. So kommt es einem leider in den USA vor. Miserable Einschaltquoten, leere Bars und verwaiste Fernseher. Nur in New York merkte man ansatzweise, dass WM war. Nun – wir gaben unser Bestes hier, um etwas Stimmung aufkommen zu lassen und die Mannschaft zu unterstuetzen.
Die Arbeit wurde unterbrochen und Termine umgeplant, um in unserer Stammlocation die Gruppenspiele zu sehen. 20060629-quaterfinal-wc-001.jpgDazu gings immer ins Nassau Inn, einem Hotel im Herzen von Princeton, das eine schoene Bar bot – und zwar mit Grossbildschirm. 9h Spiele hatten die Deutschen zum Glueck nicht, doch der 12h Anpfiff stand immer fest im Outlook. Dies lies sich dann auch gut mit der Mittagspause verbinden. Die Nachmittagsspiele (3h) wurden – wenn nicht mit deutscher Beteiligung – nur in der zweiten Haelfte verfolgt. Dann im Steak&Hoogie, gerade mal 5 Min. von Siemens entfernt. Schliesslich musste natuerlich auch hin und wieder gearbeitet werden. Nachdem zu Anfang noch mehrere Locations von Interns besucht wurden, sprach sich das Nassau Inn dann doch als beste Location herum (die WashingtonRoadCrew mit Ihrem Feingespuer fuer Partylocations war natuerlich von Anfang an da).

autoflagge.JPGZum Achtelfinale gegen Schweden waren wir ca. 30 Siemensianer, die zusammen erfolgreich die Daumen drueckten. Erstmal fuehr ich nach diesem Sieg meine Autoflagge (in den USA nichts besonderes) spazieren.

Das Viertelfinale gegen Argentinien an einem Freitag um 11h wurde dann schon von ca. 70 Fans verfolgt – sowohl Deutsche als auch Franzosen, Schweizer und und und… Das Ende dieses Spiel ist bekannt und so ging es in einem Autokorso zurueck zu Siemens – nicht alle fanden dann den Weg zur Arbeit sondern feierten erstmal mit nem BBQ und nem Bierchen, bevor das zweite Spiel des Tages anstand. Schliesslich wurde unser naechster Gegner ermittelt. Nichts gegen das Nassau Inn, aber ich sagte dem Kellner, der uns mittlerweile ganz gut kannte, nach dem Viertelfinale, das das leider unser letzter Besuch hier war, weil das Halbfinale an einem Feiertag stattfindet und wir somit nach NY gehen und das Finale dann ja sowieso in NY schauen werden, um in grosser Menschenmasse dann den Weltmeistertitel zu feiern. Wer Argentinien schlaegt wird auch Weltmeister – dachten wir.

cimg0011.JPGNun also Halbfinale. In NY. Nein, nicht Little Italy, sondern ein grosses Irish Pub, welches sich bei Interns rumgesprochen hatte. So versammelten sich ca. 25 deutsche Interns unabhaengig von einander im Herzen von NY. Wir trafen noch NYer Freunde und verfolgten so das Halbfinale mit diesem spaeten Schock und traurigem Ende. Der ersten Niedergeschlagenheit und Trauer um die verpasset Chance folgte recht bald schon am Abend das Bewusstsein, eine tolle WM gesehen zu haben und eine schoen aufspielende duetsche Mannschaft zu haben, die Freude bereitet hat. Wir konnten und koennen stolz sein. Auch auf die Art und Weise, wie die Deutschen mit Ihrer WM umgegangen sind und die auslaendischen Fans empfangen und aufgenommen wurden. Das Feuerwerk des Indepence Days versuesste zwar nicht den Finaleinzug, aber machte Vorfreude auf ein Fussballfeuerwerk am Samstag.

Am vorletzten Tag der 4 Wochen stand das kleine Finale an. Im Nassau Inn – tja, meine Ankuendigung, nicht mehr zu kommen, war durch das verlorene Halbfinale hinfaellig. Vielleicht haetten wir im Nassau Inn bleiben sollen? War das vielleicht unser Gluecksbringer? Zumindest freute sich der Wirt, nochmal stimmungsvolle 90 Minuten in seiner Bar erleben zu duerfen. Auch diesmal waren noch ca. 15 Interns treu vorm Fernseher. Ein schoenes Spiel , ein 3:1, ein dritter Platz, viel Emotion – ein versoehnlicher Abschluss, der stolz machte. Daher wehte auch am vorletzten Tag der WM meine Deutschlandfahne auf dem Heimweg am Auto. Die letzten Minuten und Nachberichte des Spiels schauten wir uns dann abends nochmal genuesslich zu Hause an. Dazu goennte ich mir das letze KoePi, das Fritzi mir mitgebracht hatte und das seit Anfang Juni auf das letzte Spiel der Deutsche bei mir im Kuehlschrank wartete. Nun war es also soweit und die WM fand einen wuerdigen Abschluss (s. Bild ganz oben)

cimg0008.jpgSelbstbewusst zu seinem Land, seinen Farben und Symbolen zu stehen – in Deutschland haben es die Deutschen zumindest fuer 4 Wochen – hoffentlich aber fuer wesentlich laenger – geschafft. Es wurde gesunder Patriotismus gezeigt, ohne ins Extreme ueberzugehen. In einem Land wie den USA ist Patriotismus sowieso nichts Aussergewoehnliches, manchmal sogar too much. So sollte man meinen, die meisten deutschen Interns haetten zumindest hier den Mut gezeigt, die Hymne vor dem Spiel mitzusingen. Bezeichnend jedoch: beim Spiel gegen Schweden herrschte bei allen (bis auf zwei Ausnahmen) Stille. Es war so ruhig, dass ein Amerikaner fragte, warum wir nicht mitsingen wuerden? Es ware doch unsere Nationalhymne! Vielleicht haetten einige von uns in Deutschland sein sollen…

Alles weitere zur WM:

WM-Rasen Projekt eingestellt!!! Montag, Jul 10 2006 

Das Projekt wurde eingestellt. Hintergruende und weitere Infos zu diesem traurigen Thema hier.

Fragen, die die Welt bedeuten… Sonntag, Jul 9 2006 

So manchmal glaenzt man mit seinem Halbwissen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Davon war das letzte Wochenende gepraegt und so erweiterten wir unser Wissen mit Antworten auf Fragen, die sich aus unseren Gespraechen ergaben…

  • Warum gluehen Gluehwuermchen und warum liegen 100e tod vor unserer Haustuere? (Antwort: fragen Sie bitte Stefan)
  • Wie war das jetzt mit Salz und Wasser und Salzwasser und Siedepunkt und Aggregatzustand? (Antwort: fragen Sie bitte Stefan)
  • Sollte deutsch wirklich mal Amtssprache in den USA werden? (Antwort: fragen Sie bitte Stefan)
  • Wer schuldete wem eine Seele und wer ist jetzt wirklich tod? (Antwort: ???)
  • to be continued…

Last weeks of June… Samstag, Jul 8 2006 

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Neben der WM, die natuerlich das Hauptthema bei uns in den letzten Wochen war, war noch einiges mehr los die letzten 4 Wochen…
Anfang Juni machten wir Sonntags einen Abstecher nach Atlantic City, das Spielerparadies der Ostkueste. Die Strandpromenade entlang reihen sich die grossen Casinohotels wie Perlen an der Kette aneinander. In den Casinos wird gespielt, gewuerfelt, gewettet bis zum Umfallen – auch wenn draussen schoenstes Wetter es, verschlaegt es die Amis nicht vor die Tuer. Hier kommt man nicht der Natur, des Strandes oder des guten Essens her – es geht allein darum, so lange wie moeglich im Casino zu bleiben. Einen Vorteil bieten die Casinos: Getraenke (auch alkoholische) sind kostenfrei. Na klar – beschwipst laesst man mehr Geld dort und wird risikofreudiger.

20060624-farewellparty-lotus-025.jpg2 Wochen spaeter feierten zwei Mitglieder der WashingtonCrew mit Bertrand, seiner Freundin Sandrine und weiteren Freunden Bertrands in New York sein letztes WE. Es ging in den Club Lotus – in den fruehen Abendstunden ein nobles Thai-Restaurant, zu spaeterer Stunde dann Club. So schlugen wir uns mit exotischen Speisen erst die Baeuche voll, danach gings auf die Tanzflaeche. Gegen 3.30 am rief die Heimat und wir traten den langen Heimweg an. Gegen 5.30 war ich wohl im Bett. Eine Eigenart New Yorker Restaurants/Clubs lernte ich an diesem Abend noch: Tische werden erst zugewiesen, wenn alle Personen, die man erwartet, eingetroffen sind. Kommt jemand 20-30 Minuten zu spaet, kann man sich die Zeit an der Bar vertreiben – einen Tisch bekommt man aber nicht. Naja – ueber diese Eigenart kann man streiten…

Endgueltig verabschiedeten wir Marc und Bertrand eine Woche spaeter bei uns zu Haus mit einem leckeren Farewell-BBQ – Abschiedsgeschenkie inklusive. Fuer die beiden als passionierte in-den-nachmittagsstunden-Tischtennisch-spielende Siemensianer war es wohl das groesste, ein kleines Tisch-Tischtennis-Set geschenkt zu bekommen. Dieses wurde sofort auf dem Wohnzimmertisch ausprobiert und fand schnell weitere Freunde.

20060701-point-pleasant-beach-023.jpgWieder eine Woche spaeter zog es mich samstags spontan mit Stefan an den Strand – bei dem super Wetter mussten wir einfach raus. Und bevor wir uns zuhause langweilen, dann doch lieber in der prallen Sonne am Strand. Ab ging es nach Point Pleasant Beach – ca. 1 h von Princeton entfernt. Bis ca. 18h liessen wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen, danach genossen wir noch eine Stunde die einsetzende Daemmerung und schluerften an einem abgetrennten Strandteil ein kuehles perlendes Paulaner. „Abgetrennter Strandteil“ ist desswegen zu erwaehnen, da hier in den USA so ziemlich alles am Strand verboten ist und unter Strafe steht. Man darf nicht seine nassen Badesachen wechseln, Alkohol an den Strand bringen, oder nach Dienstschluss der Lifeguards ins Wasser gehen,…

20060702-rafting-deleware-river-029.jpgAm Sonntag darauf rief der Delaware River (575km lang, eingebettet in das Delaware Water Gap). C.a. 2,5 h nordwestlich von Princeton gelegen bietet er die Moeglich zum Kanu fahren, Rafting,… Wir (die WashingtonRoadCrew und Vincent) mieteten ein Raft (so ein dickes Schlauchboot, wie es fuers Rafting genutzt wird) und buchten eine 4-5 Stundentour. Da der Delaware River an diesen Tag Hochwasser hatte, ging es aber ein wenig schneller zu auf dem Wasser wesshalb wir nach 3,5h chilligem Dahertreiben mit strahlender Sonne und einzelner Badeeinlagen in der braunen Hochwassersuppe am Auffangpunkt ankamen und zurueck zur Basis gefahren wurden. Von Rafting, wie man es sich auf einem wilden, reissenden Fluss vorstellt, kann man jetzt nicht wirklich reden, aber es war trotzdem eine schoene, und vor allem unterhaltsame und naturnahe Erfahrung.

Seit kurzem haben wir uebrigens auch eine neue Mitbewohnerin: Antonia (eine Freundin von 20060704-independence-day-nyc-050.jpgUlla aus Berlin). Auf den letzten Druecker aus London eingeflogen, hat Sie sich direkt prima mit den Eigenarten der einzelnen Washingtoner angefreundet und sich gut eingelebt.

Tja und dann gab es da noch den 4.Juli, fuer die Amis der Nationalfeiertag, fuer uns wohl der traurigste Tag des Jahres. Nach dem Ende des WM-Tuniers fuer die Deutschen hielt der Tag noch ein Abschluss-Geburtstagsfuerwerk in NY bereit. So fuhren wir mit der Subway nach Brooklyn (oestlich von Manhatten auf gegenueberliegender Flusseite) und bestaunten das halbstuendige Feuerwerk. War ganz ok, jedoch fuer den amerikanischen Nationalfeiertag auch nicht so ueberwaeltigend.

Es war also ausser WM noch einiges mehr los hier.

Bilder sind wie immer hier.

Safety in NY Freitag, Jul 7 2006 

Hier ist’s auch nicht viel unsicherer als anders wo. Oder doch?

hollandtunnel.jpg(07.07.06) Anschlaege auf Tunnel

Sie hatten es auf die wichtigsten Verkehrsadern New Yorks abgesehen. Islamistische Terroristen wollten nach Angaben einer US-Zeitung einen Tunnel in Manhattan sprengen und dadurch das Finanz-Viertel der Stadt überfluten. Doch das FBI kam den Männern auf die Schliche – in einem Internet-Chatroom.

Kettensaegenmassaker in der Subway

In der New Yorker U-Bahn ist ein Mann mit zwei Motorsägen auf einen Fahrgast losgegangen. Das Opfer erlitt eine Verletzung an der Brust. Die Hintergründe der Bluttat sind noch unklar.

(10.07.06) Haus nach Explosion eingestürzt

In Manhattan ist ein dreistöckiges Wohngebäude eingestürzt. Augenzeugen berichten von einer gewaltigen Explosion. Die Feuerwehr geht von einem Selbstmordversuch aus.

FIFA World Cup 2006 Freitag, Jun 23 2006 

priceless.jpgMeine Freundin, die ich lange nicht gesehen habe – eine WM im eigenen Land – ich selber in einem Land, in dem die WM so beachtet wird wie ein umfallender Sack Reis in China – ein Rotationsprinzip, wonach nur noch 2 WM's in meinem Leben nach Europa kommen (es sei denn ich werde 88 oder aelter, dann sind's drei) – von der grandiosen Stimmung ueberschwenglich berichtende Freunde und Geschwister – drei Tage frei vom Supervisor bekommen – da gabs letztendlich nur noch eins: ab in den Flieger und auf nach Berlin!!!

-> Berlin, Berlin, ich flog nach Berlin…

4 weeks more… Freitag, Jun 16 2006 

…werde ich hier in den USA verweilen. Nachdem ich im Maerz schon mal gefragt wurde, ob ich nicht verlaengern moechte, habe ich mich jetzt entschlossen, noch einen Monat dran zu haengen. So kann ich noch 2 Projekte, die ich seit Januar betreue, (hoffentlich) abschliessen und meinen Arbeitsplatz dann an den naechsten Intern uebergeben. Somit wird mein neues Rueckflugdatum irgendwo um den 6./7. August liegen.
Mit meinem „Hauptsupervisor“ war ich nochmal fuer 3 Tage in Pittsburgh, um das Projekt mit dem Kunden abzuschliessen, den ich auch schon mal vor einiger Zeit besucht habe. Damit ist meine Arbeit mit Nicolas, so heisst mein Hauptsupervisor, beendet, da er diese Woche seinen Job hier an den Nagel haengt und nach Californien geht. Es war eine super Zeit mit ihm, ich habe die Arbeit fuer/mit ihm immer genossen und bin froh, so viel Eigenverantwortung zugeteilt bekommen zu haben. Von jetzt an kann ich mich dann voll auf die Arbeit fuer Arnold (Software Engineering) konzentrieren.

PS: Ich bekomme langsam rechteckige Augen – soweit weg von dem euphorischen Geschehen in Deutschland – da muss ich ja wenigstens so viele Spiele wie moeglich gucken. Das machen wir meist in Bars, Pubs oder Restaurants, am Wochenende auch mal privat bei Freunden, die entsprechenede TV-Anschluesse haben. Und dann laufen ja noch die Finals fuer NBh und NHL. Bei auch sehr interessant und ein Must, wenn man schon mal hier ist.

New personal bowling record: 174 Freitag, Jun 9 2006 

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5 Strikes, 2 Spares, 9,8,8,6

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Outdoor Climbing mit Indoor Training Donnerstag, Jun 8 2006 

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Am Dienstag waren wir klettern. Ein spezielles Siemensangebot lockte uns in die Rocky Hills ca. 50 km von Princeton entfernt und nach einer kurzen Schulung ging es dann die Berge hoch. Zuerst den Beginnerfelsen (s.o.), danach den etwas hoeheren Berg. Mit dem Kaiserberg nicht zu vergleichen – eher ein Matterhorn.
Ich muss sagen, man bekommt Respekt vor der Hoehe, wenn man da so ungesichert in 500m Hoehe haengt. Naja, zum Glueck sind wir alle wieder heil runtergekommen. Nur der Muskelkater in den Haenden ist natuerlich nicht zu vermeiden. Aber Spass hats gemacht.

Bilder sind wie immer hier.

Ich nicht, aber Doerte hat ihn gesehen… Donnerstag, Jun 8 2006 

Clinton urges seniors to use 'personal power' for global good

Former President Bill Clinton, addressing Princeton's graduating seniors at Class Day on Monday, June 5, challenged them to apply the "unprecedented personal power" they have gained through education to serve an increasingly interdependent world. Clinton described global opportunities and vulnerabilities in the 21st century — from economic, technological and cultural advances to the dangers of terrorism, poverty, disease and climate change — in urging members of the class of 2006 to make a positive difference.

Full Story

Doerte war da… Montag, Jun 5 2006 

…und hat mal direkt lecker Kaese, KoePi, Brot und weissen Spargel mitgebracht. Der wurde auch promt gekocht und mit gutem amerikanischem Kochschinken sowie Kartoffeln und zerlaufener Butre verkoestigt. Hmmmm…

Neben 3 Tagen NY-Sightseeing, die sie mit Bravour und trozt vereinzelter, kurzer meisterte, stand Samstag ein Shoppingmarathon in JerseyGardens an (auch ich hab in den sieben! Stunden was fuer mich und andere ;-) gefunden). Einen kroenenden Abschluss fand der Tag bei Rudy Tuesday's mit einem Original Ham-/Cheeseburger, fuer mich sogar der Gattung Colossal.
Sonntsg stand dann ganz im Zeichen der Weltmacht – um 7h gings nach Washington DC. The Mall wartete auf uns und mit Ihr die Kriegs- und Veteranendenkmaeler, dem Capitol, Pentagon sowie der Arlington Friedhof - ganz nebenbei natuerlich auch noch gaaanz viel Sonne! :-)

Nun ist diese schoene Woche allerdings vorbei und Doerte reist heim. Ob es wieder ein Upgrade in die BusinessClass gibt? Guten Flug!

Deutscher WM-Fussballfan im Ausland… Freitag, Jun 2 2006 

…zu sein ist gar nicht so schwierig:

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Herzlichen Dank an dieser Stelle an Jacky und Daniel, die mich diesmal mit einem (ich wuerd mal sagen 2-)Monatspaket ( ;-) ) stark dabei unterstuetzen, hier das Fan-Sein ausleben zu koennen. Ein kleines Schweissband (bei diesen schwuelen Temperaturen und der Angstschweiss verbreitenden deutschen Abwehr genau richtig!), Blumenkette, Keychain, 11Freunde-WM-Edition, original WM-Rasen-Samen und als Kroenung ein kleiner Jaeger fuer die Siegesfeier – so laesst es sich angehen. Das Shirt, die Fahne und das Bier kommen aus Deutschland. Ob ich so allerdings in eine amerikansiche Sportsbar einlaufe – mal sehen…

Roadtrip nach Boston Mittwoch, Mai 31 2006 

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Ein langes Wochenende stand an – es war Memorial Day. Der Memorial Day (übersetzt: Gedenktag) ist ein US-amerikanischer Feiertag, der zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird. Dieser Tag wird am letzten Montag im Mai (z.B. im Jahr 2006 am 29. Mai) gefeiert. Das hiess: Samstag bis Montag frei! Also ab nach: Boston.

Samstag frueh um 6 ging es nach einer sehr kurzen Nacht bei einem Freund in Jersey City los. 3 Siemens-Interns aus New York und ein Hollaender teilten sich mit mir die 5 Plaetze im Auto. Nach knackigen 4 h war Boston (noerdl. Von New York direkt and er Ostkueste) auch schon greifbar nah. Schnell im zentral gelegenen Radisson-Hotel eingeckecked und ab gings auf Erkundungstour.

Es gibt drei Pfade in Boston, die man ablaufen kann. Wir haben uns fuer den roten entschieden. Dabei folgt man einer auf den Boden gemalten roten Linie, die einen an verschiedenen Sehenswuerdigkeiten vorbei fuehrt. Eine Art Schnitzeljagd fuer Touris. So kamen wir also an Grabstaetten, Kirchen, ehemaligen City Halls, Maerkten (alles sehr! Billig, z.B. 2 Riesenwassermelonen fuer 2$) u.v.m. vorbei. Nach circa 5h Fussmarsch mit kleinen Pausen und durchquerten, sehr schoenen italienischen sowie irischen Backsteinhaus-Vierteln kamen wir im Militaerhafen an, wo u.a. die USS Constitution liegt. Sie ist eine hölzerne Fregatte der United States Navy. Sie ist das älteste noch im Dienst stehende Schiff der Welt, das noch schwimmt (mehr als 200 Jahre alt). Ein Rundgang auf Deck war selbstverstaendlich. Es folgte der Rueckweg ins Hotel (natuerlich mit der Subway, da muede Beine nach Regeneration riefen), wo wir gemuetlich mit kuehlem Bier chillten und den Abend einleuteten. Dieser endete schliesslich irgendwann um 2h morgens in einem Pub.

city hall.jpgSonntag weckten uns die ersten Sonnenstrahlen um 9h. Ein ausgiebiges Fruehstueck wurde von allen als Grundvorraussetzung fuer einen gelungenen Tag angesehen, also ab in das Hotelrestaurant und das Buffet leergegessen… Vollgefuttert rollten wir unsere Baeuche Richtung Subway, um zur Harvard University aufzubrechen. Diese Eliteschmiede empfing uns mit geordnetem Chaos, da an diesem Wochenende Examensparty-WE war und gleichzeitig Moving-Out-Day. Das heisst, dass alle Studenten sich mit mehr oder weniger Sack und Pack in die Freiheit oder zumindest in die 3 monatigen Sommerferien verabschiedeten. Der Campus selber ist – verglichen mit dem, was man vielleicht vom Namen her erwartet – doch eher entaeuschend. Nun gut, die Sonne knallte vom Himmel und uns zog es ans Wasser. Bosten hat eine schoene Waterfront und so buchten wir einen 45 minuetigen Bootstrip, bei dem wir uns ne kuehlende Briese um die Nase wehen liessen. Braun gebrannt und gut erholt schlenderten wir anschliessend durch diverse Parks zum Hotel zurueck. Ein in einem improvisierten Kuehlschrank (s.u.) auf seinen Vernichtung wartendes Bierchen fand seinen Weg in unsere Kehlen, als wir auf dem Sonnendeck des Hotels im neunten Stock den Abend begruessten. Mit einen leckeren Abendessen schlossen wir das Kapitel Boston ab, da am naechsten Tag die Halbinsel Cape Cod suedlich von Boston mit Straenden, Walfischerdoerfchen und Hummer auf uns wartete.

Gut zwei Autostunden suedlich von Bosten am Atlantik gelegen ist die Halbinsel Cape Cop mit dem Staedchen Provincetown. Dort landeten die ersten englischen Siedler in New England. Lange Zeit war es der wichtigste Walfaengerort der Ostkuest. Heutzutage werden Touristen mit Straenden, Geschaeften und vielen SeeFood Restaurants gelockt. So liessen wir es uns auch nicht nehmen, einen Lobster zu verkoestigen. Ein sehr leckeres und spassiges Vergnuegen – wollten Zange und Panzer doch nicht immer so wie wir wollten. Letztlich aber blieb nicht viel von diesem pussierlichen Tierchen ueber. Vor der Rueckfahrt war noch ein Verdauungsschlaefchen am Strand drin.

Ein sehr erlebnisreiches, harmonisches Wochenende lag am Ende hinter uns. Boston ist auf jeden Fall eine 5 stuendige Autofahrt wert. Es gibt viele alte Gebaude im Zentrum und bei weitem nicht eine solche Hektik wie z.B. in New York. Die Waterfront und die italienischen und irischen Viertel mit ihren Backsteinhaeusern sind ebenfalls unheimlich schoen und sehenswert. Ein grosses Angebot an Nachtleben und erholsame Parks runden das vielfaeltige Angebot ab.

Bilder gibt’s wie immer hier.

Hitzerekord! Montag, Mai 29 2006 

weather.jpgAm 30. Mai dieses Jahres kletterte hier das Thermometer auf einen bisherigen Hoechststand von 92 Grad Farenheit (33.3 Grad Celcius). Bei einer Luftfeuchtigkeit von 85% eine ziemlich schwuele Angelegenheit! Naja, wollen wir uns mal nicht beschweren – es geht ja auch schlimmer – siehe Deutschland, da regnets… hahah

How to… Montag, Mai 29 2006 

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…cool drinks in a hotelroom without a fridge : take a big plastic bag of 7eleven, go to the ice cube machine, empty the machine, bring the ice to your room, put it into the basin and wait…

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Ready is your refreshing, cool drink!

22. Montag, Mai 22 2006 

Heute ist der 22. des Monats! ILDU

Wochenende!!! Sonntag, Mai 21 2006 

collage-11.jpgGenau. Es war mal wieder Wochenende hier in Princeton. Leonardo da Vinci erwartete uns am Freitag abend zur Audienz, und am Samstag machte ich mich auf den Weg nach New York – schlechtes Wetter und Museum, das passt – dachte ich. Aber waehrend der Fahrt nach NY wurde das Wetter so gut, dass ich mich entschloss, zur Brokklyn Bridge zu fahren und mir die Gegend um sie herum mal etwas genauer anzuschauen. Eindruecke gibt's auf meiner Photoseite. Danach noch zwei gemuetliche Stunden in der Sonne vor die Public Library – bis es mit dem Zug wieder zurueck ging.
Denn: abends stand dann mal wieder ne Party bei uns an, die sich natuerlich nahtlos in die Reihe fantastischer Veranstaltungen an der Washingtonroad einreihte. Daher war am Sonntag auch nicht viel mit mir anzufangen… Mal wieder ein sehr chilliger Tag – mit ein wenig Kopfschmerz ;-)

Bilder sind wie immer hier.

Nun ist sie getauft! Samstag, Mai 20 2006 

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Ein sehr schoenes Wochenende, das viel zu schnell vorbei ging, begann mit einem sehr langen Freitag (32h wach), einer Verspätung und einem längeren, unfreiwilligem Aufenthalt in Birmingham (hm, lecker, so ein Pint am fruehen Morgen im englischen Pub). Der Nachmittag und Abend gestaltete sich dann um einiges angenehmer und es war mir ne Freude, einige Jungs und ihre Frauen in Duisburg in traditionsreichem Ambiente treffen zu duerfen.
Am Samstag ging es dann Richtung Aachen knapp hinter die belgische Grenze, wo meine Nichte getauft wurde. Es war eine sehr schoene Feier, an die sich eine tolle Party bei den Eltern der Mutter anschloss. Bis in die spaeten Abendstunden wurde das Rotweinglas auf das Wohl der suessen Fee erhoben und geleert.
Ein chilliger Sonntag und ein von Besorgungen gepraegter Montag (ich habe eine neue Brille gefunden!) rundeten dieses verlaengerte Wochenende ab. Montag abend ging dann der Flieger wieder gen USA – ohne Zwischenfaelle und mit einer nur halb vollen Maschine von Heathrow nach Newark. So kam ich dann um 2a.m. Ortszeit ins Bett. K.O. aber gluecklich, mal wieder die ganze Family und einige Freunde getroffen zu haben.

Bilder sind wie immer hier.

Bald gehts heim… Dienstag, Mai 9 2006 

…und zwar am Donnerstag fuer das Wochenende zur Taufe meiner ersten Nichte Felina. Zuvor haben wir uns hier nochmal nen chilligen Abend gemacht und waren im Kino -> M-I III stand auf dem Speiseplan. Nunja, sehr unterhaltsam, wenn auch etwas oberflaechlich (wie immer: einer gegen alle mit viel Hightech, das aus dem Nichts mal eben hervorgezaubert wird).

Ich hab mal zusammengestellt, was ich hier schon gesehen habe: movies . Es macht wirklich Spass, die Filme im Original zu sehen und zu hoeren.

Ausserdem gibt es wieder Bilder: von meinem Trip nach Pittsburgh, dem WE mit Tina und Freundinnen in NY und nem Sonntags-Picknick im Central Park in NY [here]

124 Washington Road mit eigenen Blog! Montag, Mai 8 2006 

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Nun also auch das Haus! Es hat seinen eigenen Blog. Alles, was man zu dieser Legende wissen muss (Partytermine – Hall of fame – Parking – …) wird zu finden sein!

…und ich bin da. Mittwoch, Mai 3 2006 

Anreise: chillig, erste Reihe im Flieger, mal wieder nen G6 als Mietwagen, grosse Suite, gute Nacht!

  • 1.Tag: 7am aufstehen, 8.30am arbeiten, 7pm raus, runter nach Pittsburgh, gorgeous view vom Mt. Washington mit lecker Pils und Burger auf Terrasse, Photosessions in Downtown, heim, ins Bett, gute Nacht!
  • 2.Tag: 7am aufstehen, fruehstuecken, 8.15am arbeiten, 7pm ins Hotel,chillen und arbeiten, schlafen…
  • 3.Tag: 7am aufstehen, auschecken, 8.20am arbeiten, bis 2h alles fertig kriegen, zum Flughafen, Flug verschlafen, mit dem eigenen Auto nach Hause, frisch machen, weiter nach NY fuers WE… Alles in allem also ein erfolgreicher Trip, gute Erfahrung, viel geschafft, die Weltwirtschaft nach vorne gebracht, und ein ruhiges Zimmer und drei dunkle, ruhige Naechte. Was will man(n) mehr? ;-)

Pittsburgh ruft… Dienstag, Mai 2 2006 

…und ich werde folgen. Heute gehts fuer mich bis Freitag zu einem Kunden nach Pittsburgh (ca 1h Flug von Philli aus). Ich hoffe, abends mal was von der Stadt zu sehen. Von der einstigen Stahlhochburg – was mir als Duisburger natuerlich das Herz hoeher schlagen laesst – macht diese Stadt einen Wandel zum Finanzzentrum durch. Die Heimat des NFL-Champions Steelers wird mich hoffentlich herzlich empfangen… Allerdings ist Regen angesagt – und da ich ja nicht zum Spass hinfliege, ist's auch egal.
Mal sehen, ob's dann am WE direkt weiter nach Virginia Beach geht… Man kann
gespannt sein…

Benny geht… Samstag, Apr 29 2006 

…doch die Sonne bleibt. Was mach ich denn heut an so einem schoenen sonnigen Tag? Mal schauen, Strand vielleicht? Auf jeden Fall raus…

Praemien mit „P&M“ and „Casa Hoffmana“ Donnerstag, Apr 27 2006 

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Zum 1-woechigen Jubilaeum dieses Blogs bedankt sich die USA-"Casa Hoffmana"-Blog-Redaktion ganz herzlich bei all ihren treuen Lesern. Als Dankeschoen bieten wir Ihnen das beste Praeminenprogramm aller Zeiten: das "Pils&More"-USA-"Casa Hoffmana"-Blog-Bonusprogramm*.  Mit jeder Mail (Klick auf das Logo) sammeln Sie einen Punkt, den Sie gegen 0,1 Liter Pils beim Autor dieses Blogs eintauschen koennen. Zehn Besuche mit jeweils einem Klick bedeuten somit eine Mass Bier fuer Sie.

(Aus Gruenden der Gesundheit und Sicherheit ist die Maximalpraemie auf 1000 Punkte pro Woche begrenzt!)*

*AGB

Devils-Rangers 3:0 Donnerstag, Apr 27 2006 

Mittlerweile fuehren die Devils nach einem 3:0 in NY mit 3:0 in den PlayOffs. So einen Rueckstand holten bisher erst 2 Teams in der NHL-Geschichte auf. Viell. sind wir bald beim Finale dabei?

Spocht Dienstag, Apr 25 2006 

Nach kuehleren Tagen zuletzt war es heute wieder ideales Wetter, um draussen Spocht zu treiben. So zog es mal wieder 12 Interns nach der Arbeit auf einen der zahlreich vorhandenen, in hiesigen Parks zu findenden Beachvolleyball-Courts. So ein bisschen Bewegung hat noch niemandem geschadet, vor allem nicht in dem Land, wo es die gesuendeste Ernaehrung auf Erden gibt…

NHL PlayOffs Devils-Rangers Montag, Apr 24 2006 

Album 16 017.jpg(Was im deutschen Fussball Schalke gegen Dortmnund ist, ist im Eishockey an der Ostkueste New Jersey Devils gegen NY Rangers.)

"Ich freue mich, Sie heute zum zweiten Play-Off-Spiel der ersten Runde begrüßen zu dürfen. Die New Jersey Devils enpfangen heute in der ausverkauften Continental Airlines Arena die New York Rangers. Nachdem die Devils das erste Spiel bereits 6-1 gewonnen haben wollen sie nun auch im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg holen. …

Und das haben sie auch geschafft! Am Schluß stand es 4-1 für die Devils, die damit in der Best-of-7-Serie mit 2:0 führen. Und das Spiel hatte alles was man sich so wünschen konnte. Zwei der vier Tor der Devils haben sie in Unterzahl geschossen, eins davon sogar mit nur 3 Spielern! Ansonsten gabe es noch einen Hattrick von John Madden und natürlich zu Beginn die amerikanische Nationalhymne. Und nachdem die Halle mit 18.000 Zuschauern gut gefüllt war und es ja auch noch ein Derby war, war die Stimmung einfach klasse und wenn dann auch noch die Heimmannschaft gewinnt ist doch alles bestens. Ach ja, eine Spielunterbrechung gabe es auch noch, weil alle Leute nach dem Hattrick ihre Mützen auf die Eisfläche geworfen haben.

Wenn man sonst nur die Spiele des EVD gewöhnt ist, muss man sich noch an zwei Besonderheiten gewöhnen. Es gibt zwei Eismaschinen und nach ungefähr 5 Minuten ist immer eine kurze Pause. Wieso? Damit man im Fernsehen auch schön Werbung zeigen kann und trotzdem nichts vom Spiel verpasst. Deswegen, wir sind doch hier in Amerika."

Dank an Stefan, aus dessen Bolg ich diesen Text entnehmen durfte…

Bilder sind wie immer hier.

Aller guten Dinge sind 15… Sonntag, Apr 23 2006 

collage-1.jpgDieses WE hat's ausnahmsweise mal 2 Tage lang geregnet. Ausser mit Shoppen (es gibt hier einfach zu viele Outlet-Stores) vertrieben wir uns die Zeit damit, abends bei Bier und Bratwurst die Live-TV-Reportage des WM-Finales von 1990 in Rom zu gucken, um uns auf einen neuerlichen Gewinn der WM einzustimmen. Da also nicht wirklich viel passierte, hab ich im 15. Album mal verschiedene Bilder der letzten Wochen zusammengestellt:

Impressions 001-1.jpg- die ersten drei sind von einer Fahrt mit der Staten Island Ferry, die man kostenfrei benutzen kann und einen von der Suedspitze Mahattans nach Staten Island und zureuck bringt. Obwohl die Sonne schien, war es ziemlich kuehl, da uns der Wind ordentlich um die Nase gesaust ist…

Impressions 004-1.jpg- die Holzhuette gibt mal einen Eindruck, wie hier in den USA Haeuser gebaut werden: naemlich komplett aus Holz, die Fassaden werden dann spaeter mit Steinimitaten ueberzogen…(na da kann der naechste Tornado ja kommen)

Impressions 005-1.jpg- auch zu sehen das Uni-Stadion von Princeton – ein 30.000er fuer die Uni? Nicht schlecht! Hier spielen die Princeton Tigers

Impressions 009-1.jpg- Impressionen aus New York, als ich mit Ulla u.a. im MoMA war und wir einen Friedhof besucht haben. Dieser war zwar ab 5 p.m. (als wir ankamen) geschlossen, wirkte aber auch so gruselig und vor allem gross!

Impressions 013-1.jpg- sowie ein entspannter Bowling-Abend in New Brunswick, dem Mekka im amerikanischen Bowlingspocht. Ausserdem muss ich mich ja fit halten, um nach meiner Rueckkehr beim Kegeln die Kette zu holen (Feuer!)

Impressions 014-1.jpg- zu guter letzt noch Bilder vom Strand: "Sonne, Temperaturen um 24°, die Freundinnen dabei, was tun? An den Strand!!! Eine Autostunde entfernt von Princeton liegt das beschauliche Belmare, das mit breiten Sandstraenden und eisigkaltem Wasser aufwartet. Also nix wie hin und so machten wir (Vreni, Stefan, Ulla und Ich) uns einen chilligen Sonntag am Strand. Das nachfolgende Osterwochenende war genauso schoen (allerdings waren die Maedels wieder weg), und so ging es wieder Richtung Beach – diesmal meinte sogar der Osterhase gut mit uns und steckte jedem ein Flaeschchen Bier zu – natuerlich in eine Tuete eingewickelt. Nach einigem Suchen in unserer Tasche genossen wir das perlende Getraenk mit Freude in der Sonne…"

Bilder sind wie immer hier.

Chattenstammtisch in New York … II Samstag, Apr 22 2006 

Im Lokal „Zum Schneider“ trafen sich Susanne, die Tochter von AH Schafmeister, AH Burger und ich zum – meines Wissens nach – ersten Chatten- stammtisches in New York. Susanne hatte eine Anreise von 2 Blocks, ich fuhr eine Stunde und AH Burger brauchte von Long Island aus ca. 2,5 Stunden. Unter bayerischer Hofbraeuflagge genossen wir einen schoenen Fruehlingsabend und liessen uns das Schneiders Weissbier vom Fass schmecken. Dazu durfte natuerlich – was sonst, wenn man 6 Jahre von Familie Krambs bekocht wurde – ein Schnitzel nicht fehlen. In unserem Fall war es ein Wiener. In guter Stimmung wurde viel erzaehlt und zurueck sowie voraus geblickt. Chattenstammtisch 004-1.jpgNach einem kurzen Aufstieg auf das Dach von Susannes Haus mit herrlichem Blick ueber Manhatten trafen AH Burger und ich noch Freunde von mir in einem kleinen Club. Doch der letzte Zug um 1.45 a.m. rief und so machten wir uns Richtung PennStation auf. Leider fuhr unsere erste Subway in die falsche Richtung und so wurde es richtig eng. Eine Minute vor Abfahrt erwischte ich meinen letzten Zug – der naechste faehrt um sechs Uhr morgens. Ich hoffe, auch AH Burger hat seinen Zug bekommen…

Bilder sind wie immer hier.

MSV… Samstag, Apr 22 2006 

…ist heut dann wohl mal abgestiegen. Nun gut, steigen wir halt wieder auf.

Chattenstammtisch in New York… Freitag, Apr 21 2006 

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…ist ne schoene Sache und wird sofort erzaehlt. Erst muss ich aber ins Bett. Haben gerade einige leckere Getraenke getrunken und nun bin ich mued. Erhole mich so langsam vom Volleybal… Bilder sind allerdings schon online.

Windy City welcomed us… Donnerstag, Apr 20 2006 

collage2-1.jpg…am dritten Wochenende, das Ulla hier war. Kurzer Hand ein Paket aus Flug und Hotel online gebucht und nach 2 Flugstunden und insgesamt 7h Reise von Tuer zu Tuer waren wir da – in Chicago, der dritt groessten Stadt in den USA mit ca. 3 Mio. Einwohnern allein im Kerngebiet. Welch Glueck, dass wir um 23.55 eincheckten, so blieben noch 5 Minuten, um einen Cocktail zu bestellen und in Ullas Geb. hinein zu feiern.
Der naechste Tag – ein Freitag – bot sich auf Grund bescheidnen Wetters und der am WE zu erwartenden Besucherstroeme als Museumstag an. So ging es also zuerst ins Field Museum.
Ein natur-historisches Museum, das Besuche in verschiedensten Laendern ermoeglicht und sehr anschaulich Lebensweisen anderer Voelker praesentiert. Das Highlight ist jedoch das groesste und fast vollstaendig erhaltene Dinosaurier Skelett – man nennt sie Sue, die gute Fleischfresserin. Die Groesse dieses Museums macht es unmoeglich, alles an einem tag zu sehen, und so sagten wir nach 2 Stunden Good Bye und machten uns zum naechsten Stop auf. Vorbei am Soldier Field – das Zuhause des Footballteams Chicago Bears – ging es zum Shedd Aquarium. Chicago 005-1.jpg
Fische, Seeloewen, Delphine, Haie, Rochen,… und wie sie alle heissen haben dort ihr unfreiwilliges Heim gefunden. Sehenswert waren diese vielen Meeresbewohner auf jeden Fall, vor allem das Delphinarium mit Panoramablick auf den Lake Michigan ist toll. Nach weitern 2h trugen uns unsere Fuesse nicht mehr so sehr und es ging – was fuer Frauen ja immer Entspannung zu sein scheint – zum Shoppen. Fairerweise muss man sagen, dass die Shopping Street – die Mag(nificant) Mile – auf unserem Weg zum Hancock Observatory lag. Hinein in den Aufzug und hoch in den 94. Stock hiess es dann. Es bot sich bei Nacht ein atemberaubender Blick ueber die sich in fast alle Richtungen weit erstreckende Stadt. Einen Cocktail gabs hier oben leider nicht, daher hatten wir Dinner in der Cheesecake Factory. Vollgefuttert, ermattet und mit Plattfuessen gings heim ins recht zentral gelegene Hotel.

Der Samstag bot weitaus mehr Sonne als der Freitag, jedoch weiterhin Wind. Standesgemaess – da am Morgen am fittesten – starteten wir in einem Museum unsere zweite Tour.
Das Art Institute of Chicago bot mal wieder alles und zu viel – daher beschraenkten wir uns auch hier auf das Wesentliche. Weiter durch den Millenium Park in die Sonne mit einem Mittagspaeuschen auf dem Pier. Da Chicago eine Hochbahn besitzt, bei der eine Linie das Center durchkreist, ist dies eine gute Variante, mit wenigen Schritten das Center zu sehen. Ausgestiegen sind wir in der Naehe des Sears Towers. Chicago 020-1.jpgDenn auch hier gehoert ein Besuch der Aussichtsebene zum Pflichtprogramm! Und auch dieser Blick bei blauem Himmel und Sonne war gigantisch.
Zum Abend trafen wir uns mit einem Siemens-Intern-Freund und seiner Freundin – beide waren zufaellig auch an diesem Wochenende in der Stadt – zum Essen. Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages zeigten wir den Chicagorianern mal, wie man ordentlich feiert. So verschlug es uns in ein Pub, in dem zwei Pianisten mit Band Wunschlieder des Publikums spielten. An diesem Abend schien ausserdem jede verlobte, junge Frau in Chicago ihren Junggesellenabschied dort zu feiern. Dementsprechend ausgelassen war bei allen die Stimmung. Nun ja, wir waren zwar recht erschoepft vom tag, aber ein Absacker war auf jeden Fall drin.
Der Sonntag war unser letzter Tag – und der sonnigste – dazu kein Wind – es war der 'reine' Fruehling. Daher wurde jedem Museum der Ruecken gekehrt und wir spazierten bei tollem Wetter das Ufer entlang, bis wir im Norden sogar an einem kleinen Strand kamen. Welch gute Gelegenheit, ein kleines Mittagsschaefchen zu halten, bevor es dann zurueck zum Hotel und dann zum Flughafen ging.
Chicago ist eine tolle Stadt, die bei Weitem nicht so hektisch wirkt wie New York, aber trotzdem sehr viel zu bieten hat. Vor Allem die Naehe zum Wasser und die grosszuegigen, sauberen Strassen vermittelten einen sehr positiven Eindruck – hier koennt man – im Sommer – leben…

Bilder sind wie immer hier.

Beachvolleyball Donnerstag, Apr 20 2006 

So langsam tun mir die Knochen weh. Zwei Abende nacheinander hab ich Beachvolleyball gespielt, bin durch die Luefte geflogen, hab mich durch den Sand gebuddelt, hab Baelle mit den verschiedensten Koerperteilen abgewehrt – doch man merkt sein Alter. Braeuchte jetzt ne pflegende Hand… Morgen werd ich dann wohl lieber Pokersport betreiben – das geht nur auf die Leber und schont die Knochen… Jetzt aber fleissig weiter geschrieben, hatte ja fuenf stories an fuenf Tagen versprochen – nun kommt also Nr.4.

Ueber den Wolken… Mittwoch, Apr 19 2006 

collagesepia.jpg…obwohl strahlend blauer Himmel an diesem Abend war. – Eine Stadt wie New York hat viele Gesichter, sie wirkt riesig und erdrueckend, wenn man mitten drin ist. Sie wirkt ruhig und majestaetisch, wenn man sie aus einiger Entfernung aus sieht. Man sieht kaum was von ihr, wenn man unter der Oberflaeche durch Roehren saust. Doch wie wirkt sie von der Luft aus? Es ist unbeschreiblich. Ulla und ich kamen in den Genuss eines Geburtstagsgeschenkes, welches ein Gutschein fuer einen Rundflug ueber New York war. 15 Minuten koennen leider sehr schnell vorbei sein. So lang dauerte unser Flug. Er sollte uns vom Pier 6 im Sueden Manhattens den Eastriver entlang Richtung Norden und den Hudson River entlang suedlich Richtung Freiheitsstatue bringen. Davor stand jedoch noch der Check-in. Wir kamen – um bei bestem Wetter ein Flug zum Sonnenuntergang zu machen – um 6 p.m. am Pier an. Wir hatten Glueck, an diesem Ort noch den letzten Flug mit einer anderen als der urspruenglich geplanten Gesellschaft nutzen zu koennen. Ausser uns war nur noch ein Paerchen in der kleinen Wartehalle. Er im Anzug, sie im Abendkleid. Ueber den Wolken 002.jpgOhoh, dachten wir uns, da vermasseln wir ihm bestimmt einen romantischen Zweierflug. So war es auch – er versuchte alles, um einen Privatflug zu bekommen, doch es war der letzte und somitt musste er den Heli mit uns teilen. Wir haben uns nur ueber seine Bemuehungen amuesiert und spaßeshalber gemutmaßt, er wolle ihr bestimmt einen Heiratsantrag machen und wir fahren ihm hier in die Parade. Nach einigen Minuten Wartezeit und dem Umschnallen einer Sicherheitsausruestung – es mag wohl eine kleine Schwimmweste gewesen sein – wagten wir uns in die Naehe des bereits mit rotierenden Blaettern auf uns wartenden Heli. Aus Gruenden der Gewichtsverteilung, auf die hier nicht naeher eingegangen werden soll – bekam Ulla den Panorama Blick vorne neben dem Piloten und ich wurde etwas spaeter mit dem anderen Paerchen hinten verfrachtet. Es war ein recht kleiner Heli mit 2 Sitzen vorne und 3 hinten. Waehrend Ulla schon saß, ihr Headset bekam und wir draussen noch warteten, sprach der Pilot zu Ulla, ob es denn wohl was werde mit dem Heiratsantrag, jetzt, wo die beiden nicht alleine waeren und wir alle mithoeren koennten mit den Kopfhoeren, die wir aufgesetzt hatten. Tja, da war unser Spass am Anfang wohl kein Spass und er wollte ihr wirklich einen Heiratsantrag machen. Um es vorweg zu nehmen – er tat es nicht. Kein Antrag! Tut mir leid, dass wir gestoert haben, aber wir wollten nun mal fliegen… Ueber den Wolken 006.jpg Und so ging es denn bei Daemmerung hinauf in die Luefte. Mit Worten die Eindruecke jetzt zu beschreiben waere mueßig, da sie es nicht ausdruecken koennten. Wahnsinn, super, toll, schoen, unglaublich, faszinierend waeren wohl nur einige ansatzweise treffende Beschreibungen. 2 Dinge wuerde ich daher gerne hervorheben: 1) Wir haben die Stadt waehrend des Fluges bei Tageslicht, Daemmerung und Dunkelheit gesehen und so drei voellig verschiedene Gesichter der Stadt erlebt. Wie diese Stadt sich mit dem Licht veraendert ist sehr faszinierend. Schatten- und Reflektionsspiele, das sich veraendernde Licht der Sonne sowie die kuenstlichen Beleuchtungen lassen die Stadt jede Minute anders erscheinen. 2) Da wir einen Piloten hatten, der sonst beoi der Polizei ist, durften wir ueber Manhatten dirket hinweg fliegen. Somit sind wir auf dem Rueckweg von Nord nach Sued sehr nah am Empire State Buiding vorbei geflogen, wobei ich zwar die Tische, aber nicht das Essen darauf im Restaurant ca. im 90. Stock erkenne konnte. Einem so hohen Gebaeude auf einmal in der Hohe so nah zu sein, verdeutlich einem auf faszinierende Weise, wie hoch man sich wirklich befindet und wie gigantisch solche Bauwerke tatsaechlich sind! Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei und so landeten wir nach einer letzten Umkreisung der Freiheitsstatue wieder sicher am Pier 6. Bei einem leckeren, maechtigen Abendessen versuchten wir dann, die Eindruecke zu verarbeiten, was so kurz danach aber recht schwer viel. Es war ein unheimlich tolles Erlebnis und daher an dieser Stelle nochmals herzlichsten Dank an meine Family, denen wir diesen Flug zu verdanken haben…

Bilder sind wie immer hier.

Im Zentrum der Macht… Dienstag, Apr 18 2006 

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Am ersten gemeinsamen Wochenende von Ulla und mir ging es direkt auf Reisen. Wir fuhren Sa-morgens in der Frueh drei Stunden nach Washington DC – bekanntermaßen Hauptstadt der USA. Bei anfangs maessigem, spaeter aber sehr schoenem Wetter, spazierten wir "The Mall" auf und ab. "The Mall" ist eine sehr lang gezogene Park-/Wiesenanlage zwischen Capitol und Lincoln Memorial. Ein Marsch zu Fuss in eine Richtung nimmt dabei bei gemaechlicher Gangart mindestens 1 Stunde in Anspruch – hinzu kommen dann noch etliche Kriegs- und Praesidenten-Denkmaeler, die entlang des Weges auf Beachtung warten.
World War II Memorial, Korean War Veterans Memorial, Vietnam Veterans Memorial und viele Gedenkstaetten mehr lassen einen an diesem Ort erahnen, wie viele Kriege von den Amerikanern gefuehrt und wieviele Leben geopfert wurden, wenn man vor riesigen Gedanktafeln steht, in die die Namen der Gefallen eingraviert sind. Weiterhin wird mehrerer Praesidenten gedacht, z.B. mit dem Lincoln Memorial und dem Jefferson Memorial. Wohl mit am bekanntesten ist das 169 Meter hohe Washington Monument, ein hoch hinaus ragender Obelisk in der Mitte der Mall.
20060325 - WashingtonDC 044.jpg Natuerlich durfte ein Besuch des Weissen Hauses nicht fehlen. Ein Kaffee mit dem Praesidenten wurde uns leider verwehrt, aber von aussen konnten wir doch einen Blick auf dieses recht klein erscheinende Gebaeude werfen. Nun ja, dort laesst es sich bestimmt ganz gut Politik machen oder Praktikantinnen beschaeftigen. Und auch am Weissen Haus war unser Erkundungsmarsch noch lange nicht zu Ende. Voller Vorfreude machten wir uns auf, das Capitol zu stuermen. Ebenfalls fuer uns verschlossen, praesentierte es sich jedoch in der Abendsonne mit von der Sonne scheinbar zum Gluehen gebrachten Fenstern. Ein beeindruckender Abschluss eines Rundganges, der von guten und schlechten Zeiten der amerikanischen Geschichte erzaehlt und eine gehoerige Ladung amerikanischen Patriotismus' bereit haelt.
Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und eine Staerkung wurde unausweichlich. So machten wir uns auf in das kleine, aber wohl als einziges in Washington umtriebiges Viertel Georgetown, in dem sich an der M Street eine Bar und ein Restaurant an das andere reihen. Nach dem Dinner for two trafen wir noch Michelle und ihren Verlobten auf ein Bierchen. Michelle ist eine Freundin aus Ullas USA-Jahr und bot uns erfreulicherweise die Moeglichkeit, bei Ihren Eltern zu uebernachten. Wir hatten ein traumhaftes, weil stilles und dunkles Schlafzimmer im Keller (bei mir in Princeton ist es doch immer recht hell und laut).
20060325 - WashingtonDC 173.jpg Der naechste Tag bot noch besseres Wetter und so waren wir frueh auf den Beinen, um die Kirschbluete zu begutachten, die in Washington mit einem grossen Festival gefeiert wird. Nun ja, allzu viele Blueten zeigten sich uns nicht, aber die, die da waren, waren sehr ansehnlich. Nicht lang gefaulenzt, ging es weiter zum Arlington National Cemetry, wo sich neben den Graebern der Kennedys u.a. auch das beruehmte Grabmal des unbekannten Soldaten befindet. Hier findet man ueber 260.000 Grabstaetten! Ein Ende fand unser Ausflug nach Washington dann mit einem guten Abendessen bei Michelles Eltern, ehe wir die Heimreise antraten.
Alles in allem eine sehr sehenswerte Stadt, deren "Attraktionen" sich fast ausschliesslich auf der Mall vereinen. Ansonsten ist Washington sehr sauber, ruhig, und aufgrund vieler Regierungs- und Buerogebaude nicht gerade die lebhafteste Stadt der USA…

Bilder sind wie immer hier.

And the beat goes on… Montag, Apr 17 2006 

collage0.jpgNatuerlich gab es in den letzten Wochen vieles zu feiern – und wenn nicht, wurde trotzdem gefeiert. Wir brauchen ja keine Gruende. Die Hauptanlaesse waren natuerlich Ullas und mein Geburtstag – herzlichen Dank an dieser Stelle an alle, die mich trotz der Entfernung nicht vergessen haben und mich erreicht haben. Ulla durfte Ihr Jubilaeum sogar in Chicago feiern. (Wir erreichten unser Hotel fuenf Minuten vor zwoelf und der Kellner war so nett, uns an der eigentlich schon geschlossenen Bar einen Drink zu servieren. Schliesslich gab es 25 Jahre, die gefeiert werden wollten. Dazu aber mehr in der Geschichte zu Chicago.)

Meinen Geburtstag haben wir in PrincetonChicago 001.jpg mit einem gemuetlichen BBQ am Di-Abend gefeirt. Unsere Steaks waren groesser als Michael Jordans Schuhsohlen – und dazu noch zarter. Mit einer leckeren Soy-BBQ-Seauce bestrichen waren sie eine wahre Freude. Am Samstag darauf folgte dann eine Geb.Party an der Wahington Road. Dabei feierte ich mit zwei Siemens-Intern-Kollegen gemeinsam – dementsprechend voll war mal wieder die Huette Gegen 18h gingen die ersten Vorbereitungen incl. BBQs los, irgendwann morgens zwischen 4 und 6 a.m. waren dann auch die letzten im Bett. Ein rundum erfolgreicher Abend.
20060310 - Party @ QUO 031.JPG Weiterhin zu erwaehnen bleiben eine geschichtstraechtige Farewell-Party fuer Joerg, einen unserer jetzt ehemaligen Mitbewohner, sowie sein letzter Abend in NY, den wir im Club QUO in NY verbrachten. Zu BlackMusic liefen wir zu Hochform auf, lieferten ganz grosses Tennis ab und machten uns letztendlich gegen 5 a.m. Richtung Pennstation auf, um den ersten Zug Richtung Princeton zu nehmen.
Ebenfalls mal besucht hab ich die Sutra-Lounge, die im Keller mit Backstein-Gewoelben auf uns wartete und sehr angenehme vocal house Klaenge in unsere Ohren schleichen ließ. Das solls erstmal gewesen sein – nicht dass noch der Eindruck aufkommt, ich wuerde hier ausser feiern nichts machen. Ich treibe auch Sport, gehe zur Arbeit, lese, reise,… Dazu aber später mehr…

Bilder sind wie immer hier.

Welcome Sonntag, Apr 16 2006 

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Hallo und herzlich willkommen auf meiner neuen Blog-Seite!

Die CasaHoffmana oeffnet fuer ein halbes Jahr ihre Pforten in Princeton. Und damit daheim gebliebene Fans nichts vom Treiben in Ihr verpassen, habe ich mich entschlossen, mich nicht mehr gegen einen weltweiten Trend zu wehren!
Von heute an werde ich anstatt in langen Emails meine Geschichten ueber meinen Aufenthalt hier in Princeton an der WashingtonRoad124 per Blog erzaehlen. Meine Photos sind weiterhin auf der Web.de-Seite zu finden.
In den naechsten Tagen werde ich einige neue Stories und Bilder online stellen. Ich habe zwar in den letzten 3 1/2 Wochen viel erlebt, hatte aber Ulla hier zu Besuch und hab mich daher gerne davon ablenken lassen, Bilder hochzuladen und Emails zu schreiben. Dies wird in den naechsten Tagen anders sein: nach dem Motto "jedenTag+1" wird jeden Tag jeweils eine Geschichte mehr mit Bildern zu einem Wochenende in Washington und Chicago, einem Heli-Flug ueber Manhattan, einem Chattentreffen in NY und Strandbesuchen Tag fuer Tag hier zu finden sein. Also die naechsten Tage dran bleiben. Es folgen einige Highlights.

Ich wuensche Euch viel Spass und freue mich ueber jeden netten Kommentar.

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