…doch die Sonne bleibt. Was mach ich denn heut an so einem schoenen sonnigen Tag? Mal schauen, Strand vielleicht? Auf jeden Fall raus…
Praemien mit „P&M“ and „Casa Hoffmana“ Donnerstag, Apr 27 2006
Miscellanous 6:02

Zum 1-woechigen Jubilaeum dieses Blogs bedankt sich die USA-"Casa Hoffmana"-Blog-Redaktion ganz herzlich bei all ihren treuen Lesern. Als Dankeschoen bieten wir Ihnen das beste Praeminenprogramm aller Zeiten: das "Pils&More"-USA-"Casa Hoffmana"-Blog-Bonusprogramm*. Mit jeder Mail (Klick auf das Logo) sammeln Sie einen Punkt, den Sie gegen 0,1 Liter Pils beim Autor dieses Blogs eintauschen koennen. Zehn Besuche mit jeweils einem Klick bedeuten somit eine Mass Bier fuer Sie.
(Aus Gruenden der Gesundheit und Sicherheit ist die Maximalpraemie auf 1000 Punkte pro Woche begrenzt!)*
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Devils-Rangers 3:0 Donnerstag, Apr 27 2006
Mittlerweile fuehren die Devils nach einem 3:0 in NY mit 3:0 in den PlayOffs. So einen Rueckstand holten bisher erst 2 Teams in der NHL-Geschichte auf. Viell. sind wir bald beim Finale dabei?
Spocht Dienstag, Apr 25 2006
Miscellanous and Sport 11:30
Nach kuehleren Tagen zuletzt war es heute wieder ideales Wetter, um draussen Spocht zu treiben. So zog es mal wieder 12 Interns nach der Arbeit auf einen der zahlreich vorhandenen, in hiesigen Parks zu findenden Beachvolleyball-Courts. So ein bisschen Bewegung hat noch niemandem geschadet, vor allem nicht in dem Land, wo es die gesuendeste Ernaehrung auf Erden gibt…
NHL PlayOffs Devils-Rangers Montag, Apr 24 2006
(Was im deutschen Fussball Schalke gegen Dortmnund ist, ist im Eishockey an der Ostkueste New Jersey Devils gegen NY Rangers.)
"Ich freue mich, Sie heute zum zweiten Play-Off-Spiel der ersten Runde begrüßen zu dürfen. Die New Jersey Devils enpfangen heute in der ausverkauften Continental Airlines Arena die New York Rangers. Nachdem die Devils das erste Spiel bereits 6-1 gewonnen haben wollen sie nun auch im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg holen. …
Und das haben sie auch geschafft! Am Schluß stand es 4-1 für die Devils, die damit in der Best-of-7-Serie mit 2:0 führen. Und das Spiel hatte alles was man sich so wünschen konnte. Zwei der vier Tor der Devils haben sie in Unterzahl geschossen, eins davon sogar mit nur 3 Spielern! Ansonsten gabe es noch einen Hattrick von John Madden und natürlich zu Beginn die amerikanische Nationalhymne. Und nachdem die Halle mit 18.000 Zuschauern gut gefüllt war und es ja auch noch ein Derby war, war die Stimmung einfach klasse und wenn dann auch noch die Heimmannschaft gewinnt ist doch alles bestens. Ach ja, eine Spielunterbrechung gabe es auch noch, weil alle Leute nach dem Hattrick ihre Mützen auf die Eisfläche geworfen haben.
Wenn man sonst nur die Spiele des EVD gewöhnt ist, muss man sich noch an zwei Besonderheiten gewöhnen. Es gibt zwei Eismaschinen und nach ungefähr 5 Minuten ist immer eine kurze Pause. Wieso? Damit man im Fernsehen auch schön Werbung zeigen kann und trotzdem nichts vom Spiel verpasst. Deswegen, wir sind doch hier in Amerika."
Dank an Stefan, aus dessen Bolg ich diesen Text entnehmen durfte…
Bilder sind wie immer hier.
Aller guten Dinge sind 15… Sonntag, Apr 23 2006
Belmare Beach and Miscellanous 11:17
Dieses WE hat's ausnahmsweise mal 2 Tage lang geregnet. Ausser mit Shoppen (es gibt hier einfach zu viele Outlet-Stores) vertrieben wir uns die Zeit damit, abends bei Bier und Bratwurst die Live-TV-Reportage des WM-Finales von 1990 in Rom zu gucken, um uns auf einen neuerlichen Gewinn der WM einzustimmen. Da also nicht wirklich viel passierte, hab ich im 15. Album mal verschiedene Bilder der letzten Wochen zusammengestellt:
- die ersten drei sind von einer Fahrt mit der Staten Island Ferry, die man kostenfrei benutzen kann und einen von der Suedspitze Mahattans nach Staten Island und zureuck bringt. Obwohl die Sonne schien, war es ziemlich kuehl, da uns der Wind ordentlich um die Nase gesaust ist…
- die Holzhuette gibt mal einen Eindruck, wie hier in den USA Haeuser gebaut werden: naemlich komplett aus Holz, die Fassaden werden dann spaeter mit Steinimitaten ueberzogen…(na da kann der naechste Tornado ja kommen)
- auch zu sehen das Uni-Stadion von Princeton – ein 30.000er fuer die Uni? Nicht schlecht! Hier spielen die Princeton Tigers
- Impressionen aus New York, als ich mit Ulla u.a. im MoMA war und wir einen Friedhof besucht haben. Dieser war zwar ab 5 p.m. (als wir ankamen) geschlossen, wirkte aber auch so gruselig und vor allem gross!
- sowie ein entspannter Bowling-Abend in New Brunswick, dem Mekka im amerikanischen Bowlingspocht. Ausserdem muss ich mich ja fit halten, um nach meiner Rueckkehr beim Kegeln die Kette zu holen (Feuer!)
- zu guter letzt noch Bilder vom Strand: "Sonne, Temperaturen um 24°, die Freundinnen dabei, was tun? An den Strand!!! Eine Autostunde entfernt von Princeton liegt das beschauliche Belmare, das mit breiten Sandstraenden und eisigkaltem Wasser aufwartet. Also nix wie hin und so machten wir (Vreni, Stefan, Ulla und Ich) uns einen chilligen Sonntag am Strand. Das nachfolgende Osterwochenende war genauso schoen (allerdings waren die Maedels wieder weg), und so ging es wieder Richtung Beach – diesmal meinte sogar der Osterhase gut mit uns und steckte jedem ein Flaeschchen Bier zu – natuerlich in eine Tuete eingewickelt. Nach einigem Suchen in unserer Tasche genossen wir das perlende Getraenk mit Freude in der Sonne…"
Bilder sind wie immer hier.
Chattenstammtisch in New York … II Samstag, Apr 22 2006
New York 11:43
Im Lokal „Zum Schneider“ trafen sich Susanne, die Tochter von AH Schafmeister, AH Burger und ich zum – meines Wissens nach – ersten Chatten- stammtisches in New York. Susanne hatte eine Anreise von 2 Blocks, ich fuhr eine Stunde und AH Burger brauchte von Long Island aus ca. 2,5 Stunden. Unter bayerischer Hofbraeuflagge genossen wir einen schoenen Fruehlingsabend und liessen uns das Schneiders Weissbier vom Fass schmecken. Dazu durfte natuerlich – was sonst, wenn man 6 Jahre von Familie Krambs bekocht wurde – ein Schnitzel nicht fehlen. In unserem Fall war es ein Wiener. In guter Stimmung wurde viel erzaehlt und zurueck sowie voraus geblickt.
Nach einem kurzen Aufstieg auf das Dach von Susannes Haus mit herrlichem Blick ueber Manhatten trafen AH Burger und ich noch Freunde von mir in einem kleinen Club. Doch der letzte Zug um 1.45 a.m. rief und so machten wir uns Richtung PennStation auf. Leider fuhr unsere erste Subway in die falsche Richtung und so wurde es richtig eng. Eine Minute vor Abfahrt erwischte ich meinen letzten Zug – der naechste faehrt um sechs Uhr morgens. Ich hoffe, auch AH Burger hat seinen Zug bekommen…
Bilder sind wie immer hier.
MSV… Samstag, Apr 22 2006
Miscellanous 9:20
…ist heut dann wohl mal abgestiegen. Nun gut, steigen wir halt wieder auf.
Chattenstammtisch in New York… Freitag, Apr 21 2006
New York 11:59
…ist ne schoene Sache und wird sofort erzaehlt. Erst muss ich aber ins Bett. Haben gerade einige leckere Getraenke getrunken und nun bin ich mued. Erhole mich so langsam vom Volleybal… Bilder sind allerdings schon online.
Windy City welcomed us… Donnerstag, Apr 20 2006
Chicago 9:32
…am dritten Wochenende, das Ulla hier war. Kurzer Hand ein Paket aus Flug und Hotel online gebucht und nach 2 Flugstunden und insgesamt 7h Reise von Tuer zu Tuer waren wir da – in Chicago, der dritt groessten Stadt in den USA mit ca. 3 Mio. Einwohnern allein im Kerngebiet. Welch Glueck, dass wir um 23.55 eincheckten, so blieben noch 5 Minuten, um einen Cocktail zu bestellen und in Ullas Geb. hinein zu feiern.
Der naechste Tag – ein Freitag – bot sich auf Grund bescheidnen Wetters und der am WE zu erwartenden Besucherstroeme als Museumstag an. So ging es also zuerst ins Field Museum. Ein natur-historisches Museum, das Besuche in verschiedensten Laendern ermoeglicht und sehr anschaulich Lebensweisen anderer Voelker praesentiert. Das Highlight ist jedoch das groesste und fast vollstaendig erhaltene Dinosaurier Skelett – man nennt sie Sue, die gute Fleischfresserin. Die Groesse dieses Museums macht es unmoeglich, alles an einem tag zu sehen, und so sagten wir nach 2 Stunden Good Bye und machten uns zum naechsten Stop auf. Vorbei am Soldier Field – das Zuhause des Footballteams Chicago Bears – ging es zum Shedd Aquarium. 
Fische, Seeloewen, Delphine, Haie, Rochen,… und wie sie alle heissen haben dort ihr unfreiwilliges Heim gefunden. Sehenswert waren diese vielen Meeresbewohner auf jeden Fall, vor allem das Delphinarium mit Panoramablick auf den Lake Michigan ist toll. Nach weitern 2h trugen uns unsere Fuesse nicht mehr so sehr und es ging – was fuer Frauen ja immer Entspannung zu sein scheint – zum Shoppen. Fairerweise muss man sagen, dass die Shopping Street – die Mag(nificant) Mile – auf unserem Weg zum Hancock Observatory lag. Hinein in den Aufzug und hoch in den 94. Stock hiess es dann. Es bot sich bei Nacht ein atemberaubender Blick ueber die sich in fast alle Richtungen weit erstreckende Stadt. Einen Cocktail gabs hier oben leider nicht, daher hatten wir Dinner in der Cheesecake Factory. Vollgefuttert, ermattet und mit Plattfuessen gings heim ins recht zentral gelegene Hotel.
Der Samstag bot weitaus mehr Sonne als der Freitag, jedoch weiterhin Wind. Standesgemaess – da am Morgen am fittesten – starteten wir in einem Museum unsere zweite Tour. Das Art Institute of Chicago bot mal wieder alles und zu viel – daher beschraenkten wir uns auch hier auf das Wesentliche. Weiter durch den Millenium Park in die Sonne mit einem Mittagspaeuschen auf dem Pier. Da Chicago eine Hochbahn besitzt, bei der eine Linie das Center durchkreist, ist dies eine gute Variante, mit wenigen Schritten das Center zu sehen. Ausgestiegen sind wir in der Naehe des Sears Towers.
Denn auch hier gehoert ein Besuch der Aussichtsebene zum Pflichtprogramm! Und auch dieser Blick bei blauem Himmel und Sonne war gigantisch.
Zum Abend trafen wir uns mit einem Siemens-Intern-Freund und seiner Freundin – beide waren zufaellig auch an diesem Wochenende in der Stadt – zum Essen. Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages zeigten wir den Chicagorianern mal, wie man ordentlich feiert. So verschlug es uns in ein Pub, in dem zwei Pianisten mit Band Wunschlieder des Publikums spielten. An diesem Abend schien ausserdem jede verlobte, junge Frau in Chicago ihren Junggesellenabschied dort zu feiern. Dementsprechend ausgelassen war bei allen die Stimmung. Nun ja, wir waren zwar recht erschoepft vom tag, aber ein Absacker war auf jeden Fall drin.
Der Sonntag war unser letzter Tag – und der sonnigste – dazu kein Wind – es war der 'reine' Fruehling. Daher wurde jedem Museum der Ruecken gekehrt und wir spazierten bei tollem Wetter das Ufer entlang, bis wir im Norden sogar an einem kleinen Strand kamen. Welch gute Gelegenheit, ein kleines Mittagsschaefchen zu halten, bevor es dann zurueck zum Hotel und dann zum Flughafen ging.
Chicago ist eine tolle Stadt, die bei Weitem nicht so hektisch wirkt wie New York, aber trotzdem sehr viel zu bieten hat. Vor Allem die Naehe zum Wasser und die grosszuegigen, sauberen Strassen vermittelten einen sehr positiven Eindruck – hier koennt man – im Sommer – leben…
Bilder sind wie immer hier.
Beachvolleyball Donnerstag, Apr 20 2006
Miscellanous 8:23
So langsam tun mir die Knochen weh. Zwei Abende nacheinander hab ich Beachvolleyball gespielt, bin durch die Luefte geflogen, hab mich durch den Sand gebuddelt, hab Baelle mit den verschiedensten Koerperteilen abgewehrt – doch man merkt sein Alter. Braeuchte jetzt ne pflegende Hand… Morgen werd ich dann wohl lieber Pokersport betreiben – das geht nur auf die Leber und schont die Knochen… Jetzt aber fleissig weiter geschrieben, hatte ja fuenf stories an fuenf Tagen versprochen – nun kommt also Nr.4.
Ueber den Wolken… Mittwoch, Apr 19 2006
New York 9:53
…obwohl strahlend blauer Himmel an diesem Abend war. – Eine Stadt wie New York hat viele Gesichter, sie wirkt riesig und erdrueckend, wenn man mitten drin ist. Sie wirkt ruhig und majestaetisch, wenn man sie aus einiger Entfernung aus sieht. Man sieht kaum was von ihr, wenn man unter der Oberflaeche durch Roehren saust. Doch wie wirkt sie von der Luft aus? Es ist unbeschreiblich. Ulla und ich kamen in den Genuss eines Geburtstagsgeschenkes, welches ein Gutschein fuer einen Rundflug ueber New York war. 15 Minuten koennen leider sehr schnell vorbei sein. So lang dauerte unser Flug. Er sollte uns vom Pier 6 im Sueden Manhattens den Eastriver entlang Richtung Norden und den Hudson River entlang suedlich Richtung Freiheitsstatue bringen. Davor stand jedoch noch der Check-in. Wir kamen – um bei bestem Wetter ein Flug zum Sonnenuntergang zu machen – um 6 p.m. am Pier an. Wir hatten Glueck, an diesem Ort noch den letzten Flug mit einer anderen als der urspruenglich geplanten Gesellschaft nutzen zu koennen. Ausser uns war nur noch ein Paerchen in der kleinen Wartehalle. Er im Anzug, sie im Abendkleid.
Ohoh, dachten wir uns, da vermasseln wir ihm bestimmt einen romantischen Zweierflug. So war es auch – er versuchte alles, um einen Privatflug zu bekommen, doch es war der letzte und somitt musste er den Heli mit uns teilen. Wir haben uns nur ueber seine Bemuehungen amuesiert und spaßeshalber gemutmaßt, er wolle ihr bestimmt einen Heiratsantrag machen und wir fahren ihm hier in die Parade. Nach einigen Minuten Wartezeit und dem Umschnallen einer Sicherheitsausruestung – es mag wohl eine kleine Schwimmweste gewesen sein – wagten wir uns in die Naehe des bereits mit rotierenden Blaettern auf uns wartenden Heli. Aus Gruenden der Gewichtsverteilung, auf die hier nicht naeher eingegangen werden soll – bekam Ulla den Panorama Blick vorne neben dem Piloten und ich wurde etwas spaeter mit dem anderen Paerchen hinten verfrachtet. Es war ein recht kleiner Heli mit 2 Sitzen vorne und 3 hinten. Waehrend Ulla schon saß, ihr Headset bekam und wir draussen noch warteten, sprach der Pilot zu Ulla, ob es denn wohl was werde mit dem Heiratsantrag, jetzt, wo die beiden nicht alleine waeren und wir alle mithoeren koennten mit den Kopfhoeren, die wir aufgesetzt hatten. Tja, da war unser Spass am Anfang wohl kein Spass und er wollte ihr wirklich einen Heiratsantrag machen. Um es vorweg zu nehmen – er tat es nicht. Kein Antrag! Tut mir leid, dass wir gestoert haben, aber wir wollten nun mal fliegen…
Und so ging es denn bei Daemmerung hinauf in die Luefte. Mit Worten die Eindruecke jetzt zu beschreiben waere mueßig, da sie es nicht ausdruecken koennten. Wahnsinn, super, toll, schoen, unglaublich, faszinierend waeren wohl nur einige ansatzweise treffende Beschreibungen. 2 Dinge wuerde ich daher gerne hervorheben: 1) Wir haben die Stadt waehrend des Fluges bei Tageslicht, Daemmerung und Dunkelheit gesehen und so drei voellig verschiedene Gesichter der Stadt erlebt. Wie diese Stadt sich mit dem Licht veraendert ist sehr faszinierend. Schatten- und Reflektionsspiele, das sich veraendernde Licht der Sonne sowie die kuenstlichen Beleuchtungen lassen die Stadt jede Minute anders erscheinen. 2) Da wir einen Piloten hatten, der sonst beoi der Polizei ist, durften wir ueber Manhatten dirket hinweg fliegen. Somit sind wir auf dem Rueckweg von Nord nach Sued sehr nah am Empire State Buiding vorbei geflogen, wobei ich zwar die Tische, aber nicht das Essen darauf im Restaurant ca. im 90. Stock erkenne konnte. Einem so hohen Gebaeude auf einmal in der Hohe so nah zu sein, verdeutlich einem auf faszinierende Weise, wie hoch man sich wirklich befindet und wie gigantisch solche Bauwerke tatsaechlich sind! Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei und so landeten wir nach einer letzten Umkreisung der Freiheitsstatue wieder sicher am Pier 6. Bei einem leckeren, maechtigen Abendessen versuchten wir dann, die Eindruecke zu verarbeiten, was so kurz danach aber recht schwer viel. Es war ein unheimlich tolles Erlebnis und daher an dieser Stelle nochmals herzlichsten Dank an meine Family, denen wir diesen Flug zu verdanken haben…
Bilder sind wie immer hier.
Im Zentrum der Macht… Dienstag, Apr 18 2006
Washington DC 9:36
Am ersten gemeinsamen Wochenende von Ulla und mir ging es direkt auf Reisen. Wir fuhren Sa-morgens in der Frueh drei Stunden nach Washington DC – bekanntermaßen Hauptstadt der USA. Bei anfangs maessigem, spaeter aber sehr schoenem Wetter, spazierten wir "The Mall" auf und ab. "The Mall" ist eine sehr lang gezogene Park-/Wiesenanlage zwischen Capitol und Lincoln Memorial. Ein Marsch zu Fuss in eine Richtung nimmt dabei bei gemaechlicher Gangart mindestens 1 Stunde in Anspruch – hinzu kommen dann noch etliche Kriegs- und Praesidenten-Denkmaeler, die entlang des Weges auf Beachtung warten.
World War II Memorial, Korean War Veterans Memorial, Vietnam Veterans Memorial und viele Gedenkstaetten mehr lassen einen an diesem Ort erahnen, wie viele Kriege von den Amerikanern gefuehrt und wieviele Leben geopfert wurden, wenn man vor riesigen Gedanktafeln steht, in die die Namen der Gefallen eingraviert sind. Weiterhin wird mehrerer Praesidenten gedacht, z.B. mit dem Lincoln Memorial und dem Jefferson Memorial. Wohl mit am bekanntesten ist das 169 Meter hohe Washington Monument, ein hoch hinaus ragender Obelisk in der Mitte der Mall.
Natuerlich durfte ein Besuch des Weissen Hauses nicht fehlen. Ein Kaffee mit dem Praesidenten wurde uns leider verwehrt, aber von aussen konnten wir doch einen Blick auf dieses recht klein erscheinende Gebaeude werfen. Nun ja, dort laesst es sich bestimmt ganz gut Politik machen oder Praktikantinnen beschaeftigen. Und auch am Weissen Haus war unser Erkundungsmarsch noch lange nicht zu Ende. Voller Vorfreude machten wir uns auf, das Capitol zu stuermen. Ebenfalls fuer uns verschlossen, praesentierte es sich jedoch in der Abendsonne mit von der Sonne scheinbar zum Gluehen gebrachten Fenstern. Ein beeindruckender Abschluss eines Rundganges, der von guten und schlechten Zeiten der amerikanischen Geschichte erzaehlt und eine gehoerige Ladung amerikanischen Patriotismus' bereit haelt.
Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und eine Staerkung wurde unausweichlich. So machten wir uns auf in das kleine, aber wohl als einziges in Washington umtriebiges Viertel Georgetown, in dem sich an der M Street eine Bar und ein Restaurant an das andere reihen. Nach dem Dinner for two trafen wir noch Michelle und ihren Verlobten auf ein Bierchen. Michelle ist eine Freundin aus Ullas USA-Jahr und bot uns erfreulicherweise die Moeglichkeit, bei Ihren Eltern zu uebernachten. Wir hatten ein traumhaftes, weil stilles und dunkles Schlafzimmer im Keller (bei mir in Princeton ist es doch immer recht hell und laut).
Der naechste Tag bot noch besseres Wetter und so waren wir frueh auf den Beinen, um die Kirschbluete zu begutachten, die in Washington mit einem grossen Festival gefeiert wird. Nun ja, allzu viele Blueten zeigten sich uns nicht, aber die, die da waren, waren sehr ansehnlich. Nicht lang gefaulenzt, ging es weiter zum Arlington National Cemetry, wo sich neben den Graebern der Kennedys u.a. auch das beruehmte Grabmal des unbekannten Soldaten befindet. Hier findet man ueber 260.000 Grabstaetten! Ein Ende fand unser Ausflug nach Washington dann mit einem guten Abendessen bei Michelles Eltern, ehe wir die Heimreise antraten.
Alles in allem eine sehr sehenswerte Stadt, deren "Attraktionen" sich fast ausschliesslich auf der Mall vereinen. Ansonsten ist Washington sehr sauber, ruhig, und aufgrund vieler Regierungs- und Buerogebaude nicht gerade die lebhafteste Stadt der USA…
Bilder sind wie immer hier.
And the beat goes on… Montag, Apr 17 2006
Party 9:29
Natuerlich gab es in den letzten Wochen vieles zu feiern – und wenn nicht, wurde trotzdem gefeiert. Wir brauchen ja keine Gruende. Die Hauptanlaesse waren natuerlich Ullas und mein Geburtstag – herzlichen Dank an dieser Stelle an alle, die mich trotz der Entfernung nicht vergessen haben und mich erreicht haben. Ulla durfte Ihr Jubilaeum sogar in Chicago feiern. (Wir erreichten unser Hotel fuenf Minuten vor zwoelf und der Kellner war so nett, uns an der eigentlich schon geschlossenen Bar einen Drink zu servieren. Schliesslich gab es 25 Jahre, die gefeiert werden wollten. Dazu aber mehr in der Geschichte zu Chicago.)
Meinen Geburtstag haben wir in Princeton
mit einem gemuetlichen BBQ am Di-Abend gefeirt. Unsere Steaks waren groesser als Michael Jordans Schuhsohlen – und dazu noch zarter. Mit einer leckeren Soy-BBQ-Seauce bestrichen waren sie eine wahre Freude. Am Samstag darauf folgte dann eine Geb.Party an der Wahington Road. Dabei feierte ich mit zwei Siemens-Intern-Kollegen gemeinsam – dementsprechend voll war mal wieder die Huette Gegen 18h gingen die ersten Vorbereitungen incl. BBQs los, irgendwann morgens zwischen 4 und 6 a.m. waren dann auch die letzten im Bett. Ein rundum erfolgreicher Abend.
Weiterhin zu erwaehnen bleiben eine geschichtstraechtige Farewell-Party fuer Joerg, einen unserer jetzt ehemaligen Mitbewohner, sowie sein letzter Abend in NY, den wir im Club QUO in NY verbrachten. Zu BlackMusic liefen wir zu Hochform auf, lieferten ganz grosses Tennis ab und machten uns letztendlich gegen 5 a.m. Richtung Pennstation auf, um den ersten Zug Richtung Princeton zu nehmen.
Ebenfalls mal besucht hab ich die Sutra-Lounge, die im Keller mit Backstein-Gewoelben auf uns wartete und sehr angenehme vocal house Klaenge in unsere Ohren schleichen ließ. Das solls erstmal gewesen sein – nicht dass noch der Eindruck aufkommt, ich wuerde hier ausser feiern nichts machen. Ich treibe auch Sport, gehe zur Arbeit, lese, reise,… Dazu aber später mehr…
Bilder sind wie immer hier.
Welcome Sonntag, Apr 16 2006
Miscellanous 8:25
Hallo und herzlich willkommen auf meiner neuen Blog-Seite!
Die CasaHoffmana oeffnet fuer ein halbes Jahr ihre Pforten in Princeton. Und damit daheim gebliebene Fans nichts vom Treiben in Ihr verpassen, habe ich mich entschlossen, mich nicht mehr gegen einen weltweiten Trend zu wehren!
Von heute an werde ich anstatt in langen Emails meine Geschichten ueber meinen Aufenthalt hier in Princeton an der WashingtonRoad124 per Blog erzaehlen. Meine Photos sind weiterhin auf der Web.de-Seite zu finden.
In den naechsten Tagen werde ich einige neue Stories und Bilder online stellen. Ich habe zwar in den letzten 3 1/2 Wochen viel erlebt, hatte aber Ulla hier zu Besuch und hab mich daher gerne davon ablenken lassen, Bilder hochzuladen und Emails zu schreiben. Dies wird in den naechsten Tagen anders sein: nach dem Motto "jedenTag+1" wird jeden Tag jeweils eine Geschichte mehr mit Bildern zu einem Wochenende in Washington und Chicago, einem Heli-Flug ueber Manhattan, einem Chattentreffen in NY und Strandbesuchen Tag fuer Tag hier zu finden sein. Also die naechsten Tage dran bleiben. Es folgen einige Highlights.
Ich wuensche Euch viel Spass und freue mich ueber jeden netten Kommentar.


