Seit Mittwoch ist es traurige Realitaet: mein Praktikum ist vorbei. Am 2.8.2006 um 14h verliess ich ein letztes mal das Siemensgebaeude, um die neugewonnene Freiheit am Strand zu verbringen.

Bis dahin jedoch hiess es nochmal alles geben, alle Unterlagen aufbereiten, Daten sichern, Abschlussberichte und -dokumenationen schreiben, meinen Nachfolger innerhalb eines Tages – soweit moeglich – einarbeiten und sich von allen Employees verabschieden (naja, eine habe ich bewusst gemieden). Einige werde ich nicht vermissen, viele aber schon! Die Abteilung, mit der ich nie zusammen gearbeitet habe, aber in der ich 7 Monate gesessen habe (warum weiss niemand), bereitete mir am Di einen kleinen Abschied mit einer dieser typischen, zuckerige, bunten Eistorten. Alle bekamen ein Haeppchen ab und sagten artig Tschuess (ganz so wie ich es mag ;-) !). Am Mi hatte ich dann noch ein sehr positives Gespraech mit meinen letzten Supervisor, von dem ich erfreulicherweise sehr gutes Feedback bekommen habe und der meinen Lebenslauf mal weiterschicken will. Wer weiss, was daraus wird…

Danach um 14h stand ich dann also ohne Einlassbatch, ohne Verantwortung und ohne alles sowieso auf dem Parkplatz und musste mir von 100 auf 0 bewusst machen, dass alles, was jetzt weiter mit meinen Projekten geschieht, mich nun nichts mehr angeht. An den Gedanken muss ich mich dann doch ersteinmal ein paar Tage gewoehnen. Ob ich es vermissen werde, unserem Programmierer in Indien staendig hinterher zu telefonieren und mich ueber fehlerhaften Code zu aergern – ich weiss es nicht. Natuerlich aber ueberwiegen die viele schoenen, erfolgreiche Momente – wie z.B. die beiden Businesstrips nach Pittsburgh, die ich machen durfte – um nur einen Punkt auf der Liste zu nennen…

Jetzt stehen also noch 4 Tage Freizeit, Abschiednehmen und letztlich packen an. Am Montag abend geht dann mein Flieger heim und ich werde Di gegen 14.30h in DUS ankommen. Mal sehen, ob ein leckeres KoePi im Kuehlschrank daheim auf mich wartet…